taz.de -- Gedenkpolitik
Ausstellung zum Alltag im Ukrainekrieg: Sie sind an der Front und fehlen zu Hause
Die Berliner Schau „Pankows Partnerstadt Riwne – persönliche Berichte vom Alltag im Krieg“ zeigt das Leben in der Ukraine. Und erinnert an alte Verbrechen.
Rassistischer Anschlag von 2020: Streit über Gedenken in Hanau
Die Stadt Hanau will des rassistischen Anschlags vom 19. Februar 2020 nicht mehr offiziell gedenken. Angehörige und Initiativen werden erinnern.
Verteidigung der Erinnerungskultur: Aufarbeitung von unten
Zwischen herausgerissenen Stolpersteinen einerseits und Vereinnahmungstendenzen andererseits: Warum es ein Weiter-so in der Erinnerungskultur braucht.
Neues Gedenkstättenkonzept: Erinnern mit Würde
Gedenken an die Opfer des Holocausts verdient einen besonderen Raum. Darauf sollte der Schwerpunkt beim Konzepts zu Gedenkstätten liegen.
Gedenken an polnische NS-Opfer: Wir brauchen bessere Gedenkarbeit
Das Gedenken an die polnischen Opfer des Zweiten Weltkrieges schreitet im Deutschlandtempo voran. Ein provisorisches Denkmal kann nur ein Anfang sein.
Gedenken an Zwangsarbeiter in Bremen: Einer von über 200 Orten
In Bremen erinnert nun ein Mahnmal an Zwangsarbeit in der NS-Zeit. Die Stadt zeigt damit, dass sie auch pietätvoll mit ihrer Geschichte umgehen kann.
Ehemalige Stasi-Zentrale in Lichtenberg: Viele Ideen, kein Plan
An Vorschlägen für die Zukunft der ehemaligen Stasi-Zentrale in Lichtenberg mangelt es nicht – seit Jahren. Vom Fleck kommt das Projekt trotzdem nicht.
NS-Gedenkstätte macht dicht: Kein Erinnern am Stalag 326
In Gütersloh verhindern CDU, Freie Wähler und AfD die Finanzierung einer NS-Gedenkstätte. Die muss nun schließen.
Aiwanger soll KZ-Gedenkstätte besuchen: Hier gibt es keine Persilscheine
KZ-Gedenkstätten sollen rechtsextremen Haltungen vorbeugen. Von Hubert Aiwanger wird nun ein Besuch in Dachau erwartet: ein falsches Signal.
Archäologie der NS-Lager: Das verborgene KZ
In Niederbayern erinnert ein Mahnmal an ein KZ-Außenlager. Aber wo war dieses Lager? Archäologen haben die Geschichte wieder ans Tageslicht gebracht.
„Die Wannseekonferenz“ im ZDF: Ganz normale Bürokraten
Ein ZDF-Film spielt die Wannseekonferenz nach, auf der vor 80 Jahren der Massenmord an den Juden besprochen wurde. Kann das gut gehen?
Gedenken an NS-Besatzung: Späte Einsicht, großes Projekt
Der Bundestag will ein Dokumentationszentrum über den Terror deutscher Besatzung bis 1945 einrichten. Das ist lange überfällig.
Streit um Holocaust-Gedenkstätte in Kiew: Babyn Jar 3.0
In Kiew entsteht das Babyn Jar Holocaust Memorial Center. Um das künstlerische Konzept von „Dau“-Regisseur Ilja Chrschanowski gibt es Streit.
SS-Verherrlichung in Berlin: Schaler Beigeschmack
Sollte man eine finnische Brauerei mit Bezug zu einem SS-Veteranenverein boykottieren? Die Meinungen dazu gehen offenbar auseinander.
Kommentar Erinnerung an den Holocaust: Ein Mahnmal ist kein Planschbecken
Ein Gedenkbrunnen in Freiburg wird von Fußgängern als Planschbecken genutzt. Es ist aber nicht die Zeit zum Chillen, sondern zum Handeln.
Gedenkpolitik in Sachsen: Streit um den Diktaturenvergleich
Der Streit um die Gewichtung des DDR- und NS-Unrechts prägt die Stiftung Sächsische Gedenkstätten. Die DDR- Diktatur wird vordringlich behandelt.
Gedenkpolitik in Russland: Iwan, nicht mehr ganz so schrecklich
Der einstige Moskauer Zar Iwan, „der Schreckliche“, galt lange als zu grausam, um seiner zu gedenken. Nun bekommt er ein Denkmal.
Historikerin über Gedenkkultur: „Konstruktion einer Ideologie“
Putin entwirft ein mächtiges Russland und schürt antiwestliche Ressentiments. Das erinnert an die 1930er, sagt die Historikerin Irina Scherbakowa.
Kein Prozess um entführte Mauerkreuze: Denkmäler ausleihen ist erlaubt
Sie hatten am Bundestag ein ganzes Denkmal abmontiert, dann ermittelte die Staatsanwaltschaft. Nun wurden die Ermittlungen eingestellt. Leider.