taz.de -- Lesen
Entgegnung auf Maxim Biller: Wer nicht lesen kann, muss schweigen
Die Krise der Literaturkritik hat Maxim Biller per Pamphlet ausgerufen. Anstatt sie zu retten, führt er sie aber auf einen Holzweg.
Die Wahrheit: Burgen, Bücher, Bier
Irland und Tschechien haben, außer dass Iren oft gegen Tschechen beim Fußball verlieren, gemeinsam, dass meist exzessiv gelesen und getrunken wird.
UN-Weltbildungsbericht: Zahl der Kinder ohne Schulbildung wächst
Die Unesco schätzt die Zahl der Kinder ohne Schulbildung für 2024 auf 273 Millionen. Globale Bildungsgerechtigkeit ist damit bis 2030 nicht mehr zu erreichen.
Neues Bibliotheksgesetz für Berlin: Wer lesen will, muss rechnen
Berlin bekommt erstmals ein Bibliotheksgesetz. Doch zentrale Vorgaben stehen unter Haushaltsvorbehalt, vom ursprünglichen Anspruch ist zu wenig geblieben.
Bibliotheken in Berlin: Ein Lese-Orchester für den Alex
400 Sonnenliegen und eine alte Berliner Sehnsucht: Die Zentral- und Landesbibliothek soll endlich einen großartigen Ort bekommen. Am besten am Alex.
Typologie der Buchkäufer*innen: Sag mir, was du liest
Sommerzeit ist Bücherzeit. Unsere Autorin arbeitet als Buchhändlerin – und hat über die Jahre ganz verschiedene Lesende kennengelernt.
Auf dem Schulweg lesen: Der schlingernde Schüler
Für heute gerettet: Wenn der Handynacken von übermäßiger Lektüre herrührt, sind die Kids eben doch alright.
Tagebuch-Lesung in der Fahimi-Bar Berlin: Hirnwindungen eines Geisteswissenschaftlers
In „Knister“ hat Autor Christoph Narholz aus Jahrzehnten von Notizen ein Jahr destilliert. Bei einer Berliner Lesung wurde wildes Denken anschaulich.
Gustav Seibts „Sommer mit Goethe“: Das Aufjauchzen des Klassikers
„Safer Sex“ und „Zeitmaschine“ heißen Kapitel im Goethe-Buch des Literaturkritikers Gustav Seibt. Ein schöner Einstieg ins kulturelle Gedächtnis.
Täglich eine Geschichte: Meisterinnen der Miniatur
Unsere Autorin beginnt jeden Tag mit der Lektüre einer kleinen Geschichte von Anita Daniel, Natalia Ginzburg oder Clarice Lispector. Wer sind diese Frauen?
Dozentin über Leseförderung mit Hund: „Ein Hund lacht nicht aus“
Lesen lernen mit Hund macht Spaß und nimmt die Angst. Deshalb kommt zweimal pro Woche ein Lesehund in die Bücherhalle Hamburg-Lokstedt.
Krise der Kritik: Lesen und lesen lassen
Kann man mit elaborierten Kulturtexten in Zeiten von Social Media denn gar keine Aufmerksamkeit mehr erhaschen? Ein Hilferuf aus den Content-Minen.
Unabhängige Buchläden in Berlin: Wärmestuben für den Geist
Unabhängige Buchläden sind mehr als reine Verkaufsflächen. Damit diese sozialen Orte fortbestehen, verbünden sich jetzt acht Berliner Buchhändlerinnen.
Fitness und Literatur in Berlin: „Hier kann man sich ein sehr eigenes Selbst erschaffen“
Im Literarischen Colloquium sprechen beim „Kraftsportabend“ Autor*innen über Körperbilder und Fremdzuschreibung im Gym. Eine davon: Verena Keßler.
Tour des Literaturhauses geht zu Ende: Literatur ohne Haus
18 Monate war das Li-Be wegen Umbaus geschlossen und sein Team nebst Gästen unterwegs in der ganzen Stadt. Jetzt geht die Reise – leider – zu Ende.
Startchancen-Programm in Berlin: Mit knapp 5.000 Euro pro Schule gegen Bildungsungerechtigkeit
Insgesamt 180 Schulen in Berlin sind in das Milliarden-Förderprogramm aufgenommen. Gelder flossen im ersten Jahr allerdings nur sehr verhalten.
Studien der TU Braunschweig: Bewegte Bilder stören beim Lernen
Kurzvideos haben gegenüber Texten erhebliche Nachteile für die Wissensvermittlung. Trotzdem können sie im Unterricht eine Rolle spielen.
Bei einer Silent-Reading-Party in Bremen: Mal eben nicht auf dem Handy lesen
Stilles Lesen ist angesagt, mit dem guten analogen Buch. In der Bremer Buchhandlung Albatros spielt bei einer Almost-Silent-Reading-Party Musik dazu.
Leseförderung an Schulen: 15 Minuten Lesezeit
Das „Leseband“ hält Schüler*innen dazu an, regelmäßig eine Viertelstunde zu lesen. Auch am Ende ihrer Schulzeit haben einige damit Probleme.
Buchbranche: Deutscher Buchmarkt wächst erneut
Der deutsche Buchmarkt hat 2024 seine positive Umsatzentwicklung behauptet. Auch Hörbücher steigerten ihren Umsatz. Besonders junge Menschen kaufen mehr Bücher.
Untersuchung der Stiftung Warentest: E-Book ökologischer als Papier-Buch
Bücher lesen auf Papier oder digital? Für manche ist das eine Kulturfrage. Was die Ökobilanz angeht, gibt es nun eine eindeutige Antwort.
Die Wahrheit: Bücher für das Sterbebett
Der Punkt, an dem man alle Bände, die man sich je angeschafft hat, innerhalb der Lebenszeit noch lesen kann, ist längst überschritten, aber …
Geringe Literalität: „Es ist nicht unser Ziel, das Lesenlernen zu ersetzen“
Für Menschen, die nicht gut lesen und schreiben können, sind viele Alltagsaufgaben Hürden und Stress. Könnte Künstliche Intelligenz sie unterstützen?
Podcasterin Mascha Jacobs: Die Frau mit den Bücherstapeln
Einmal im Monat trifft sich Mascha Jacobs mit Gästen, um für ihren Podcast „Dear Reader“ über Literatur zu sprechen. Es entstehen spannende Gespräche.
Gedruckte Zeitungen: Tod eines Kulturguts
Printzeitungen sterben, und der Demokratie geht es auch nicht besonders gut. Möglicherweise hat das eine doch etwas mit dem anderen zu tun.
Lesen mit Piratendreisatz: Kopieren, teilen, sichern
Bücher knicken, stauben und sind schwer. Doof, wenn der E-Book-Reader kaputt ist! Auch wenn die Akkustik(abwehr) nicht von ihm profitiert.
Gedruckte Zeitungen: Endlich nicht mehr herumdrucksen
Alles hat ein Ende, nur die … Nein, jetzt geht es nicht mit dem üblichen Spruch weiter. Denn die gedruckte taz hat ein Ende, zumindest wochentags.
Neues vom Hamburger Zeitungsmarkt: Abendblatt auf Diät
Weil die alte Druckerei schließt, erscheint das Blatt im kleineren Rheinischen Format. Damit verliert die bürgerliche Zeitung ihre gewohnte Üppigkeit.
Im Schwimmbad: Antifa im Prinzenbad
Freibäder seien zusehends gefährliche Orte, heißt es. Auch unseren Autor traf's, aber irgendwie war das dann auch nicht so schlecht.
Tagebuch eines Haushälters: Kochen, baden, Zeit verdaddeln
Es ist schon länger her, dass sich unser Kolumnist, ohne Ablenkungen dem Haushalt hingeben konnte. Liegt darin schon das wahre Glück?
Neues Förderkonzept in Hamburg: Plötzlich gut im Lesen
In Hamburg lesen Grundschüler mit der Lehrkraft laut im Chor. Das hilft Risikoschülern, den Anschluss zu haltent. Darum wird das Konzept ausgeweitet.
Sybille Volkholz über Engagement: „Eine große Erwartungshaltung“
Sybille Volkholz, Gründerin der Lesepaten, ist Aktivistin in Bildungsfragen. Jetzt wird sie 80. Ein Gespräch über Alter und bürgerschaftliches Engagement.
Die Wahrheit: Das Geheimnis der Urinsekten
Wenn die Lesefähigkeit beeinträchtigt ist und der notwendige Besuch beim Augenarzt nur Gutes vorsieht. Ein Ortstermin beim Ophthalmologen.
Adventskalender (14): Mehr als Bücher
Sonntags bietet die Amerika-Gedenkbibliothek Lachyoga und Lesezirkel.
Pisa-Schock für deutsche Schüler:innen: Im freien Fall
Neuntklässler:innen schneiden in der Pisa-Studie so miserabel ab wie noch nie – in allen getesteten Bereichen. Corona erklärt den Trend nur zum Teil.
Der neue Asterix: Selbst die Wildschweine werden soft
Die Achtsamkeit erobert Gallien: Im neuen Asterix-Comic „Die weiße Iris“ unterwandert ein janusköpfiger Guru das widerständige Dorf.
Bibliotheken in Berlin: Schmökern statt shoppen
Seit Jahren ringt Berlin um einen neuen Standort für seine Zentral- und Landesbibliothek. Nun gibt es einen neuen Vorschlag: die Galeries Lafayette.
Lesefrust durch dicke Bücher: Prinzipien der Wälzer
Die Begeisterung für Literatur bleibt in manchem dicken Buch stecken. Weniger kann da einen Gewinn an Leselust bedeuten. Ein Essay.
Lesekompetenz von Grundschulkindern: Der politische Wille fehlt
Die Iglu-Studie zeigt: Chancengerechtigkeit besteht nur auf dem Papier. Auch Lehrer:innen sollten sich an die eigene Nase fassen.
Studie zu Lesekompetenz: Drei von Vier können lesen
Eine Studie zeigt: Viertklässler*innen in Deutschland können immer schlechter lesen. Auch die Leistungsunterschiede nehmen zu. Was tun?
Staat und Kanon: Wie wir zu lesen haben
In Deutschland und der Türkei stehen zwei Bücher zur Diskussion, oder besser: wie wir sie lesen sollen. Dabei ist das von unserem Erlebten geprägt.
Lesen statt WM-Gucken: Wie das alles angefangen hat
Die Fußball-WM 1990 markiert den Beginn dessen, was heute als „moderner Fußball“ verschrien ist. Ein Buch beschreibt diesen Aufbruch.
Projektleiterin über Alphabetisierung: „Jeder Achte kann nicht lesen“
Christine Biskamp leitet in Hamburg-St.-Pauli ein Projekt für die Alphabetisierung Erwachsener. Die meisten von ihnen sind über 40 Jahre alt.
IQB-Studie zu Deutsch und Mathe: Viertklässler deutlich schlechter
Im Vergleich zu 2016 sind die Leistungen von Grundschülern abgestürzt. Der Lehrerverband fordert „eine schonungslose Bestandsaufnahme“.
Die Wochenvorschau für Berlin: Eine Berlinale für Leser*innen
Bücher, Bücher, Bücher: Als Einstimmung für die dunkleren Jahreszeiten dreht sich diese Woche alles ums Lesen und Vorlesen.
Provisorische Erweiterung der AGB: Hoffentlich nicht für die Ewigkeit
Berlin wird wohl noch ein Weilchen auf die Zentral- und Landesbibliothek warten müssen. Ein kleiner, temporärer Bau soll die Raumnot lindern.
Buchhändlerin über Kinderliteratur: „Braucht es immer ein Buch?“
Mariela Nagle hat seit 15 Jahren eine Buchhandlung für Kinderliteratur in Berlin. Mit ihrem Laden Mundo Azul kämpft sie für mehr Vielfalt und Unberechenbarkeit.
Nach einer Zeichnung ohne Absender: Brief an die Leserinnen und Leser
Ein anonymer Brief, darin eine Zeichnung. Eine wundervolle Anerkennung. Höchste Zeit für ein Dankeschön an die Unsichtbaren.
Die Wahrheit: Ich bin ein Schlafschaf
So eine kleine Pandemie lässt sich im Stellungskrieg zwischen Präsenzbestand und Fernleihe lesend aufreiben? Leider nein, aber lesen Sie weiter …