taz.de -- Nazis

Der Fall Schneider/Schwerte: Der Lieblingsprofessor, ein SS-Mann

Mit neuer Identität lehrte Hans Ernst Schneider nach dem Krieg an der RWTH Aachen. Kurz vor seinem Tod wurde er enttarnt. Trotzdem schwärmen Studierende noch.

Aufstieg der Neofaschisten: Sie sind wieder da

81 Jahre ist das Ende der Nazi-Herrschaft in Deutschland her. Wie erklärt man da den scheinbar unaufhaltsamen Aufstieg der „gesichert Rechtsextremen“?

Die Wahrheit: Baden mit Nazis

Wird die Idylle am See zwischen Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein von unappetitlichen Körperbildern gestört, heißt es Bestzeit schwimmen.

Junge Leute in Ostdeutschland: Kampf gegen Windmühlen

Die Lage im Osten wird für junge Linke bedrohlicher. Der Kampf gegen den allgegenwärtigen Neonazismus lässt Systemfragen in den Hintergrund rücken.

Urteil gegen junge Nazigruppe: Vom braunen Kinderzimmer in den Knast

Ein Gericht hat Mitglieder der „Letzten Verteidigungswelle“ zu teilweise hohen Haftstrafen verurteilt. Die Jugendlichen planten und verübten Anschläge auf Geflüchtete und politische Gegner.

NSDAP-Mitgliedskarteien: Echte Aufklärung oder Beruhigungspille?

Halb Deutschland informiert sich gerade, ob Uropa Ernst oder Großtante Erna bei den Nazis mitgemacht haben. Warum dahinter mehr als nur Neugier steckt.

Angriff auf Linken-Jungpolitiker: Im Park mit der Flasche attackiert

In Lichtenberg wurde der Sprecher der örtlichen Linksjugend, Lasko Schleunung, überfallen. Er steht seit Jahren im Visier von örtlichen Neonazis.

Festival Theaterformen in Braunschweig: Die Bühne ist ein Gefängnis

In Braunschweig lässt Intendantin Anna Mülter das Festival Theaterformen ein abgeschlossenes Areal erkunden: Statt Folter gibt's dort nun blaue Blumen.

Nach Messerangriff durch Rechtsextremen: Göttinger Antifaschist lebensgefährlich verletzt

In Göttingen schwebt ein Antifaschist in Lebensgefahr. Ein bekannter Rechtsextremer soll ihm knapp neben das Herz gestochen haben.

Ausstiegsbegleiter über rechte Klienten: „Wir stellen keinen Persilschein aus“

Ausstiegsprogramme sollen Menschen helfen, die aus der rechtsextremistischen Szene aussteigen wollen. Aber woher weiß man, ob jemand es ernst meint?

Nach Neonazibedrohung in Sachsen: Diakonie will keine Konzerte mehr

Seit über 30 Jahren organisiert das Café Taktlos Konzerte in Glauchau. Weil Neonazis es anfeinden, setzt die Diakonie den Verein dahinter vor die Tür.

Jüdische Identität und Punk: Gegen die Welt, aber mittendrin

Außenseitertum und Gemeinschaft, Toleranz und Widerstand: Der Sammelband „Jüdische Identitäten und Antisemitismus im Punk“ beschreibt, wie Punk-Kultur mit Jüdischsein verwoben ist.

Angriff auf grüne Wahl­hel­fe­r:in­nen: Schläge fürs „Vaterland“

Wegen lebensgefährlicher Körperverletzung steht ein polizeibekannter Hooligan vor dem Amtsgericht Delmenhorst. Er gibt sich unpolitisch.

1.-Mai-Demo in Essen: „Nazis hatten wir schon – war Scheiße“

Tausende Menschen protestieren in Essen gegen Rechtsextremismus. Ebenso fordern sie auch die Verteidigung des Sozialstaats und echte Umverteilung.

100 Jahre Lufthansa: Nur die halbe Wahrheit

Die wichtigste deutsche Fluggesellschaft feiert ihr 100. Jubiläum. Wie schön – wenn da nur nicht ein paar dunkle Kapitel in der Geschichte wären.

Daniel Kehlmanns „Lichtspiel“: Besser im Film als an der Front

Wie arrangierte sich der Regisseur G. W. Pabst mit den Nazis? Damit beschäftigt sich Daniel Kehlmann im Roman „Lichtspiel“, den es nun als Hörspiel gibt.

Urteil im „Knockout 51“-Prozess: Haftstrafen für kriminelle Neonazigruppe

Nach knapp einem Jahr fällt im zweiten Prozess gegen Mitglieder des Vereins in Thüringen ein Urteil. Das Gericht verneint den Terrorvorwurf.

Aktivist über das Bündnis gegen rechts: „Konsequenter Antifaschismus ist unbequem“

Vor 20 Jahren gründeten linke Gruppen und Einzelpersonen das Hamburger Bündnis gegen rechts. Mitgründer Felix Krebs über Barrikaden und Prozesse.

Rechte Gedenkveranstaltung in Budapest: Tag der Ehre jetzt noch ehrloser

In Ungarn gilt „die Antifa“ als Terrororganisation. Dennoch reisen Aktivist*in­nen zu einem Neonazi-Treffen nach Budapest – und erleben Repression.

Historiker über die NSDAP in Palästina: „Parteimitgliedschaft als Versicherung“

Die NSDAP gab es nicht nur in Deutschland. Ralf Balke wirft einen Blick auf die Selbstnazifizierung im „Heiligen Land“.

Bank Credit Suisse: Hinweise auf Hunderte Konten mit Nazibezug

Im US-Senat findet eine Anhörung zur Nazivergangenheit der Credit Suisse statt. Der Vorwurf: Knapp 900 Konten sollen Nazi-Verbindungen aufgewiesen haben.

Tödliche Messerattacke in Uelzen: Rechtsextreme Motivation wird immer wahrscheinlicher

Ein Deutscher hat einen 30-jährigen Algerier getötet. Die Polizei sieht keine Anhaltspunkte für ein rechtsextremes Motiv. Nun gibt es neue Hinweise.

Urteil zu Nazi-Kampfsportgruppe: „Knockout 51“ ist kriminell, aber keine Terrorvereinigung

Für die Bundesanwaltschaft war „Knockout 51“ eine Terrorgruppe und scheiterte damit vor Gericht. Und auch der Bundesgerichtshof ist nicht überzeugt.

Rechtsruck in Videospiel-Communities: „Kulturkampf wird auch im Gaming ausgetragen“

Beim Gaming zeigt sich, dass es gesellschaftlich einen Rechtsruck gibt. Sozialwissenschaftlerin Stürenberg über Rechtsradikale als Zielgruppe.

Nazi-Verbrechen in Thessaloniki: Stadt aus Grabsteinen

Die Nazis haben den jüdischen Friedhof von Thessaloniki zerstört. Bis heute sind die Grabsteine überall in der Stadt verstreut. Ein Fotograf dokumentierte die Orte.

Rechte Gewalt in Hamburg: Zahl der Angriffe stark gestiegen

Massiver Anstieg: Die Beratungsstelle „Empower“ hat 2024 in Hamburg deutlich mehr Fälle rechter Gewalt registriert als im Jahr davor.

Apple TV+ verschiebt „The Savant“: Der Jimmy-Kimmel-Effekt

In „The Savant“ jagt eine Agentin Nazi-Terroristen. Ist das zu heikel nach Kirk? Apple TV+ hat den Serienstart zumindest kurzfristig verschoben.

Anja Kampmann Roman: Als die Nazis kamen

Wie über eine Gesellschaft schreiben, in der sich die Schlinge zuzieht? So wie Anja Kampmann in „Die Wut ist ein heller Stern“, der in den 30er Jahren spielt.

Neonaziszene in Ostberlin: Jungnazis auf der Suche nach Erziehungsberechtigten

Die gewaltorientierten Jungnazis der DJV nähern sich der Altnazipartei Die Heimat an. Davor warnt das Berliner Register Treptow-Köpenick.

Rechtsruck in der Schule: „Zecke? Nehm ich als Kompliment“

Jette Poensgen ist 15 Jahre alt und hat eine klare Haltung: Wenn Mit­schü­le­r*in­nen Nazi-Sprüche reißen, dann darf man nicht schweigen.

Die Wahrheit: Zurück zum Halm, ran an den Rasen

Eine neue rechte und brandgefährliche Graswurzelbewegung hat Deutschland und seine überaus gepflegten Gärten fest im stählernen Griff.

Rechtsextreme Mode: Das trägt der Nazi heute

Rechtsextreme verbreiten ihre Ideologie auch mit Streetwear, Symbolen und Codes. So sickern ihre Botschaften unbemerkt in den Alltag ein.

Rechtsextremer Onlineshop Druck18: Verein „Laut gegen Nazis“ sichert sich Markenrechte

Der Verein Laut gegen Nazis lässt rechtsextreme Codes markenrechtlich schützen. Jetzt ist ihm ein neuer Coup gelungen.

Nach Änderung des Geschlechtseintrages: Rechtsextremistin Marla-Svenja Liebich darf in Frauen-JVA

Die veurteilte Nazi-Transfrau darf ihre Haft vorerst im Frauengefängnis antreten. Missbraucht sie das Selbstbestimmungsgesetz?

Die Wahrheit: Mit Wehrmachtstee zum Jahrhundertroman

Was hilft bei Aufschreibhemmung und weiteren Inhibitionen? Überlebenswichtige Tipps für alle, die das ganz große Ding schreiben wollen.

„The German“ mit Oliver Masucci: „Die Alten hier lachen nie“

In der preisgekrönten Serie „The German“ geht es um das Schweigen der Überlebenden der Shoa. Doch dann wird alles sehr offen, bedrohlich gegenwärtig.

Die Wahrheit: Sauberes Ingolstadt

Lebenslänglich Bayer: Der Großvater, ein Deserteur in einer Stadt, in der sich ein Verleger als überzeugter Nazi eine Widerstandsbiografie bastelte.

NS-Historien-Film: Vielleicht ist Gift drin

Speisen in der Wolfsschanze: Der italienische Regisseur Silvio Soldini erzählt im Historienfilm „Die Vorkosterinnen“ ein unbekannteres NS-Kapitel.

Junge Nazis: Man darf die Jugend nicht den Rechten überlassen

Es ist verstörend, wie jung die Festgenommenen der Nazi-Gruppe „Letzte Verteidigungswelle“ sind. Eltern, Schulen und Vereine müssen aktiv werden, um den Hass zu stoppen.

Rechtsextreme Codes identifizieren: Fritten, Flieder und Nazis

Der Plattenbauinstinkt unseres Autors schlägt an, irgendwas stimmt nicht. Obwohl die erste Google-Suche keine Ergebnisse bringt, nimmt er die Fährte auf.

Kulturkürzungen in Chemnitz: Prekäre Demokratie

Chemnitz ist Europäische Kulturhauptstadt. Trotzdem wurden massive Sparmaßnahmen in der Kultur laut. Aus Protest wurde das Schauspielhaus besetzt.

Debattenkultur auf Social Media: Löschen ist keine Zensur

Wer hetzt, hat keinen Anspruch auf eine Bühne. Warum wir dem Internet keine Diskussion schulden und Kommentare löschen Meinungsfreiheit bedeuten kann.

Israel, Palästina und ein Hitler-Bild: Familienstreit ums Nazierbe

Marius von Mayenburgs Kammerspiel „Nachtland“ erzählt mit viel schwarzem Humor von einem Streit um (Nazi-)Kunst, deren Wert und Erbe.

Israel, die UN und die SS: Streit um Mitarbeiter mit Nazi-Tattoos

Ein UN-Mann in Gaza mit Nazi-Tattoos soll in ein Krankenhaus in Israel eingeliefert worden sein. Dann war von Fake die Rede, doch das stimmt so nicht.

SS-Lieder und Rechtsrock: Antifa verhindert Nazi-Aufmarsch in Berlin

Blockaden verhindern im Stadtteil Friedrichshain einen Aufmarsch von rund 850 Neonazis. Die Polizei nahm mindestens 85 Personen fest.

Theaterstück über Fußballspieler: Der Nazi und der Erdoğan-Claqueur

Ein-Mann-Stück über die Kicker Trautmann und Özil im Bremer Weserstadion: Der eine war mal Nazi, der andere wurde Erdoğan-Claqueur.

NS-Aufarbeitung im Pferdesport: Hippologisches Hinterfragen

Wie belastet war Reitsportfunktionär Gustav Rau? Sein Einfluss in der Nazizeit ging wohl über den eines einfachen NS-Mitläufers weit hinaus.

Wahl­kämp­fe­r*in­nen in Deutschland: Pöbeleien als Alltag

An ihren Ständen wurden die Wahl­kämp­fe­r*in­nen gelobt und angeschrien. Fünf von ihnen berichten, wie sie die vergangenen Wochen erlebt haben.

NS-Kriegsgefangenenlager: Letzter Beschuldigter tot

In Berlin lief das letzte mögliche Verfahren gegen einen ehemaligen Wachmann eines NS-Kriegsgefangenenlagers. Dieser ist nun tot.

Film zu Mölln-Anschlag auf der Berlinale: Verantwortung der Gegenwart

Haben wir aus Mölln, Hanau und Halle gelernt? „Die Möllner Briefe“ von Martina Priessner behandelt Erinnerung, Trauma und gesellschaftliches Versagen.

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