taz.de -- Kriegsgefangene

Verbotene Liebesbeziehungen im NS-Staat: Und sie sind doch da

Das Buch „trotzdem da!“ erzählt von Kindern zwischen Deutschen und ausländischen Zwangs­ar­bei­te­r:in­nen. Es ist ein Scheinwerfer der Erinnerungskultur.

Forscher über NS-Zeit in Osnabrück: „Die Geschichte musste erst wachgeküsst werden“

Historiker Željko Dragić sucht weltweit nach Nachkommen der Inhaftierten eines Osnabrücker Kriegsgefangenenlagers. Heute öffnen ihm viele ihre Türen.

NS-Wachmann im Visier: Späte Verfolgung von Nazi-Verbrechen in Ostwestfalen

Bis zu 70.000 Todesopfer: Die Staatsanwaltschaft Dortmund bestätigt Ermittlungen im Zusammenhang mit Verbrechen im NS-Kriegsgefangenenlager Senne.

Krieg in der Ukraine: Osterwaffenstillstand immer wieder gebrochen

Die Ukraine und Russland werfen sich gegenseitig vor, den auf nur 32 Stunden angelegten Waffenstillstand immer wieder gebrochen zu haben.

Mordvorwurf gegen Wachmann: Der letzte Beschuldigte

Mehr als 20.000 Kriegsgefangene kamen im NS-Lager Hemer einst zu Tode. Gegen den ehemaligen Wachmann E. wird nun ermittelt. Doch die Zeit ist knapp.

Ukraine-Verhandlungen in Genf: Kleine Schritte

In Europa herrscht das Narrativ vor, dass man mit der russischen Regierung nicht reden kann. Warum hätten die Europäer dann in Genf vertreten sein sollen?

Briefe an politische Gefangene: „Das Wertvollste, was ein Häftling besitzt“

Gefangene aus Russland und Belarus erzählen, wie Post sie schützt. Wie man selbst auf dem Papier solidarisch werden und worüber man schreiben kann.

Kritik am Internationalen Roten Kreuz: Aggressor und Opfer nicht gleichsetzen

Der ukrainische Außenminister bezeichnet eine Stellungnahme der Hilfsorganisation als „beschämend“. Das steht drin.

Forschung zu KZ-Gedenkstätte: Aus Ellrich gab es kein Entrinnen

Jahrzehntelang war das KZ Ellrich-Juliushütte zwischen Niedersachsen und Thüringen fast vergessen. Jetzt wird seine Geschichte erforscht.

+++ Nachrichten im Ukraine-Krieg +++: Selenskyj kündigt Verhandlungen mit Russland an

Am Mittwoch wollen sich die Ukraine und Russland wohl zum dritten Mal zu Gesprächen in Istanbul treffen. Um eine Waffenruhe wird es nicht gehen.

Krieg in der Ukraine: Gezeichnet für das ganze Leben

Der Ukrainer Maxim Kolesnikow war elf Monate lang in russischer Kriegsgefangenschaft. Wie viele andere berichtet er von Willkür, Folter und täglicher Gewalt.

Russland intensiviert Angriffe: Töten und tauschen

Ein kleiner Schritt vor, zwei große zurück. Der russisch-ukrainische Gefangenenaustausch wird überschattet von der erneuten russischen Eskalation.

+++ Nachrichten im Ukraine-Krieg +++: Selenskyj spricht von „harter Nacht“ und fordert weitere Sanktionen

Trotz schwerer russischer Drohnen- und Raketenangriffe auf die ukrainische Hauptstadt Kyjiw wird der Gefangenenaustausch zwischen den beiden Kriegsparteien fortgesetzt.

Friedensverhandlungen in Istanbul: Viel heiße Luft

Die russisch-ukrainischen Gespräche waren nach zwei Stunden vorbei. Immerhin auf eine kleine Sache haben die beiden Delegationen sich geeinigt.

Museumspädagoge über Zwangsarbeit: „Ein Täter wurde getötet “

Jan Tönnies macht eine Führung zu sowjetischen Zwangsarbeitern im Osnabrücker Steinbruch Piesberg. Das Wissen dazu haben Schüler erarbeitet.

NS-Kriegsgefangenenlager: Letzter Beschuldigter tot

In Berlin lief das letzte mögliche Verfahren gegen einen ehemaligen Wachmann eines NS-Kriegsgefangenenlagers. Dieser ist nun tot.

+++ Nachrichten im Ukraine-Krieg +++: 300 nordkoreanische Soldaten getötet

Die Zahl der verletzten und getöteten nordkoreanischen Soldaten in der Ukraine steigt. Selenskyj schlägt Gefangenenaustausch vor. Schwere Kämpfe im Osten.

Kriegsgefangenenaustausch in der Ukraine: Wiedervereint nach 29 Monaten

2022 geriet Dmytro Seljutin in russische Gefangenschaft. Seinen Hund musste er freilassen, seine Mutter fand das Tier. Jetzt ist auch Dmytro zurück.

+++ Nachrichten im Ukraine-Krieg +++: Nordkorea soll Russland unterstützen

Teil der russischen Tuppen sollen nach Angaben der Ukraine auch Soldaten aus Nordkorea sein. Die Ukraine berichtet über Hinrichtungen Kriegsgefangener.

+++ Nachrichten im Ukraine-Krieg +++: Kriegsgefangene ausgetauscht

Die Ukraine und Russland haben jeweils 115 Soldaten der Gegenseite freigelassen. Präsident Selenskyj unterzeichnet das Verbot der ukrainisch-orthodoxen Kirche.

Krieg in der Ukraine: Beschuss mit Gefangenentausch

In der Ostukraine und in Russland fordert der gegenseitige Raketen- und Drohnenbeschuss zivile Opfer. Russland nimmt zwei Dörfer ein.

Historikerin über Zwangsarbeit im NS: „Harte Strafen für sexuellen Kontakt“

Die Gedenkstätte Sandbostel widmet sich Kindern aus Beziehungen zwischen Deutschen und Zwangsarbeitenden. Diese gab es vor allem auf dem Land.

Krieg in der Ukraine: Viele Ungereimtheiten

Nach wie vor ist unklar, wen und was die an der Grenze zur Ukraine abgestürzte russische Militärmaschine an Bord hatte. Auch die Ursache bleibt umstritten.

Krieg in der Ukraine: Wieder zurück nach Hause

Russland und Ukraine tauschen Kriegsgefangene aus. Zu den Zahlen gibt es unterschiedliche Angaben. Es ist die zweite Aktion nach einer längeren Pause.

Kriegsgefangene in Russland: Hoffen auf ein Lebenszeichen

Ukrainische Familien von inhaftierten Soldaten demonstrieren regelmäßig für deren Rückkehr. Aber Gefangenenaustausche werden seltener.

Aserbaidschanisch-armenische Beziehungen: Frieden in Sicht?

Armenien und Aserbaidschan wollen ihre Beziehungen normalisieren. Ziel ist ein Abkommen. Auch ein Gefangenenaustausch gehört zur Vereinbarung.

Pazifist in russischer Gefangenschaft: Erinnerungen an den Stalinismus

Der ukrainische Menschenrechtler Maxim Butkewytsch ist in Kriegsgefangenschaft. Sein Aufenthaltsort ist unbekannt, Briefe an ihn kommen zurück.

Gefangenenaustausch Russland-Ukraine: Schuldig und dennoch frei

Die Ukraine tauscht einen verurteilten Kriegsverbrecher aus, der Charkiw bombardiert hat. Eine Rekonstruktion und diplomatische Hintergründe.

Gefangenenaustausch zwischen Kyjiw und Moskau: Endlich nach Hause

Die Ukraine und Russland tauschen Gefangene aus. Um den Kreml zu einem solchen Schritt zu bewegen, wird oft hinter verschlossenen Türen verhandelt.

Russland und Ukraine verhandeln: Gefangenenaustausch erfolgreich

Am Wochenende kommen Kriegsgefangene auf beiden Seiten frei. Für künftige Aktionen soll ein Korridor eingerichtet werden.

Ukrainische Kriegsgefangene: Schreckliche Worte und Stille

Unsere Autorin sammelt beruflich Berichte über Krieg und Gefangenschaft. Manchmal hört sie so schreckliche Dinge, dass ihr selbst die Worte fehlen.

Sowjetische Kriegsgräber: Pietät als Kampfmittel

Die Grabungen am Kriegsgefangenenfriedhof in Bremen sind abgeschlossen: Eine Bürger-Ini glaubt, dass nur dort ein würdiges Gedenken möglich ist.

Augenzeugenberichte im Ukraine-Krieg: Briefe, die sich im Innern stapeln

Unsere Autorin sammelt beruflich Berichte von Menschen über Krieg und Gefangenschaft. Nach Feierabend einfach abzuschalten, ist schwierig.

Kriegsgräber gegen Bahnwerkstatt: Die Macht der Toten

Auf dem sogenannten Russenfriedhof in Bremen sind weitere Skelette von sowjetischen Kriegsgefangenen entdeckt worden.

Austausch von Kriegsgefangenen: Punktsieg für die Ukraine

Russland hat ukrainische Kriegsgefangene ausgetauscht, die in Mariopol gekämpft und als Helden gefeiert werden. Das ist eine bemerkenswerte Wende.

Aufarbeitung von NS-Verbrechen: Wehrmachtssoldat angeklagt

Staatsanwalt wirft 98-jährigem Berliner Mordbeihilfe an Kriegsgefangenen vor. Noch ist nicht entschieden, ob die Anklage zugelassen wird.

Tod von ukrainischen Kriegsgefangenen: Feige Ausflüchte

Moskau streitet die Verantwortung für den Raketenangriff auf ein Kriegsgefangenenlager ab. Diese Verschleierungstaktik hat bei Putin Prinzip.

Tödlicher Angriff auf ukrainische Kriegsgefangene: Raketeneinschlag und Rachedurst

Die Haftanstalt Olenivka in der „Volkrepublik Donetsk“ wurde schwer getroffen. Es folgten: gegenseitige Schuldzuweisungen und Drohungen.

+++ Nachrichten zum Ukrainekrieg +++: Grünes Licht für Kandidatenstatus

Die EU-Kommission empfiehlt, die Ukraine und Moldau als Kandidaten für den EU-Beitritt zu ernennen. Boris Johnson ist erneut nach Kiew gereist.

Krieg im Jemen: „Ein Gefängnis wie eine Müllhalde“

Saudi-Arabien lässt 163 jemenitische Gefangene frei – angeblich Huthi-Kämpfer. Die taz konnte zwei von ihnen ausfindig machen: Sie widersprechen.

+++ Nachrichten im Ukrainekrieg +++: Gespräche über Getreideexporte

Lawrow nennt Bedingungen für Getreideexport übers Schwarze Meer. Die Ukraine lehnt das als Trick ab. Und Selenski telefoniert mit Scholz.

80 Jahre Überfall auf die Sowjetunion: Der beerdigte Friedhof

Der Bestattungsplatz in der Bremer Gleisschleife wird erforscht. Hier verscharrten die Nazis ermordete Kriegsgefangene aus dem Lager am Pulverberg.

Überfall auf die Sowjetunion 1941: Bei den namenlosen Toten

Dachau kennen die meisten, aber wer hat von Sandbostel gehört? Dabei starben hier, im Kriegsgefangenenlager, etwa 10.000 sowjetische Gefangene.

Überfall auf die Sowjetunion 1941: Blutiges Erbe

Der Vernichtungskrieg ist viel zu monströs, als dass man ihn begreifen könnte. Man muss es trotzdem versuchen.

Aufklärung von NS-Verbrechen: Ermittlungen gegen Wachhabenden

In Celle beginnt des Verfahren gegen einen 95-Jährigen. Er war von 1943 bis 1945 in einem Gefangenenlager für sowjetischen Soldaten eingesetzt.

Verbrechen gegen russische Gefangene: Wehrmacht im Justizvisier

Auf bis zu 2.000 ehemalige Soldaten könnten Ermittlungen zukommen. Sie waren unter anderem Wachmänner in Lagern für sowjetische Kriegsgefangene.

Krieg um Bergkarabach: Nach Hause, ob tot oder lebendig

Der Gefangenenaustausch zwischen Armenien und Aserbaidschan ist schwierig. Verwandte von armenischen Soldaten wollen das nicht hinnehmen.

75 Jahre Lager Friedland: Anlaufstelle für große Hoffnungen

Seit 75 Jahren existiert das Durchgangslager Friedland. Es müsse ein „offenes Tor für Flüchtlinge weltweit bleiben“, sagt der frühere Lagerpastor.

Dokumentartheater „Komme bald!“: Die Hölle der Jungnazis

Das Eisenbahntheater „Das letzte Kleinod“ macht aus den Erinnerungen von ehemaligen Kriegsgefangenen das einfühlsame Stück „Komme bald!“.

Autorin über „Gefangene Stimmen“: „Qualitäten des Unheimlichen“

Britta Lange hat ein Buch über Tonaufnahmen von Kriegsgefangenen des Ersten Weltkriegs geschrieben. Die Audios hätten etwas Geisterhaftes, sagt die Autorin.

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