taz.de -- Flüchtlingshilfe
Willkommen in Kreuzberg: Lust machen auf Engagement
Neues Flüchtlingszentrum an der Hasenheide eröffnet am 1. Oktober. Initiativen aus dem Graefekiez informieren über die Erstaufnahmeeinrichtung und üben Kritik.
Mit der Seawatch im Mittelmeer (1): Im Hafen mit der „Sea-Watch 5“
Seit zehn Jahren rettet Seawatch Geflüchtete auf dem Mittelmeer. Unser Autor begleitet die Crew ihres größten Schiffes auf einem Einsatz.
Protest in Lüchow-Dannenberg: Streit um die Flüchtlingskaserne
In Neu Tramm protestieren Flüchtlinge und ihre Helfer gegen die Bedingungen in der Unterkunft. Dahinter steckt ein Konflikt um den Erwerb der Kaserne.
Drohendes Aus für „Moabit hilft“: Menschen helfen schwer gemacht
Seit mehr als zehn Jahren springt „Moabit hilft“ dort ein, wo die Behörden versagen. Nun droht das Aus, weil das Land Berlin die Räume gekündigt hat.
Seenotretterin über Gerichtsprozess: „Das hat Menschenleben gekostet“
Am Freitag entscheidet sich, ob der bisher größte Prozess gegen Seenotretter:innen eingestellt wird. Kathrin Schmidt ist eine der Angeklagten.
Kriminalisierung von Flucht: 37 Minuten im Gericht, 46 Jahre Knast
Die Kriminalisierung von Migrant:innen und Helfer:innen in der EU nimmt zu. Das Steuern eines Boots kann Jahrzehnte im Gefängnis nach sich ziehen.
Vorwürfe gegen UNRWA: Viele Prüfungen und wenig Geld
Das in der Kritik stehende UN-Hilfswerk rechnet im März mit ersten Untersuchungsergebnissen. Auch die Neutralität von UNRWA soll überprüft werden.
Vorwürfe gegen UN-Flüchtlingshilfswerk: Die UNRWA überflüssig machen
Das UN-Hilfswerk für palästinensische Flüchtlinge ist auf kurze Zeit nicht zu ersetzen. Mit einer politischen Lösung wäre das Ende der UNRWA machbar.
Berliner Hilfe für die Ukraine: Was man im Krieg so braucht
Was vom Verlin „Berlin to borders“ in Marzahn gesammelt wird, spiegelt auch den Verlauf des Krieges und die Bereitschaft zu spenden. Ein Rundgang.
Prozess gegen Flüchtlingshelfer:innen: Griechische Justiz bleibt hart
Auf Lesbos wird ein Verfahren gegen solidarische Flüchtlingshelfer:innen wieder aufgenommen. Bei Verurteilung drohen jahrelange Haftstrafen.
Flüchtlingspolitik in Berlin: Es wird noch schlimmer werden
Ohne das Korrektiv von Grünen und Linken wird die Flüchtlingspolitik des Senats noch inhumaner. Das zeigt sich am Umgang mit dem Winterabschiebestopp.
Zivilgesellschaft gegen Rechts: Ziel? „Sich hier zu Hause fühlen“
Im brandenburgischen Klosterfelde formiert sich Widerstand gegen eine Flüchtlingsunterkunft. Im nahen Biesenthal klappt Geflüchtetenhilfe schon.
Kunstaktion für Flüchtlingshilfe: Peng!-Video ohne Regierungs-Logo
Das Kunstkollektiv Peng! versprach im Namen des Innenministeriums Hilfe für Geflüchtete. Ein Gericht verbot jetzt, das Hoheitszeichen so zu nutzen.
Griechenlands Migrationspolitik: Strafverfahren gegen Helfer
Zwei prominente Flüchtlingshelfer sollen eine kriminelle Vereinigung gegründet haben. Die konservative Regierung hatte sie schon lange im Visier.
Russische freiwillige Helfer in Georgien: Gegen die Schuldgefühle anhelfen
Russische Oppositionelle ziehen seit Kriegsbeginn vermehrt nach Georgien. Viele von ihnen engagieren sich dort für ukrainische Geflüchtete.
Rebellen im Museum: Ungewöhnlich umverteilen
Das spanische Nationalmuseum Reina Sofía will vier historische Kanus von Zapatisten erwerben. Die Indigenen haben angekündigt, das Geld an die Flüchtlingshilfe zu spenden.
Der Hausbesuch: Klopfen wie ein Weltmeister
Heidelore Rutz wurde in der DDR inhaftiert, weil sie für ihre Ausreise demonstrierte. Die BRD kaufte sie frei. Die Erfahrungen sind ihr Verpflichtung.
Украинские беженцы в Молдове: Маленькая страна, большие сердца
В молдавском городе Единцы построили „Мирный городок“ для украинских беженцев. Это оазис безопасности и место, где можно поговорить со своими земляками.
Ukrainische Flüchtlinge in Moldau: Kleines Land, große Herzen
Die moldauische Stadt Edineț hat für ukrainische Geflüchtete ein „Friedensdorf“ gebaut. Es ist Oase der Sicherheit – und Ort zum Pläne schmieden.
Griechisches Flüchtlingscamp geräumt: Staatsgewalt gegen Geflüchtete
Das Geflüchtetencamp im Athener Stadtteil Eleonas wird geräumt – gegen den Willen vieler BewohnerInnen. Auf Proteste folgen Festnahmen.
Ukrainische Organisationen in Berlin: Unter russischem Dach
Ukrainischen Organisationen fehlen Räume. Ein staatlich geförderter Verein, der UkrainerInnen berät, sitzt gar im Russischen Haus.
Verfahren gegen Flüchtlingshelfer: Schikane gegen Engagement
Flüchtlingshelfer Andrea Costa steht in Italien als Schleuser vor Gericht. Er hat für Afrikaner getan, wofür er bei Ukrainern gefeiert wird.
Berliner Verein evakuiert Flüchtlinge: „Moldawien ist überfordert“
Der Verein „Be an Angel“ holt ukrainische Geflüchtete aus Moldawien mit privaten Charterbussen aus dem Land. Gründer Andreas Tölke erzählt, wie.
Ukrainer:innen in Deutschland: Der Schlüssel zur Flüchtlingshilfe
Täglich kommen Tausende Ukrainer:innen in Großstädten wie Berlin und Hamburg an. Nun sollen die Menschen auf die Länder verteilt werden.
Flüchtlingshilfe aus Berlin: „NGOs wissen, was gebraucht wird“
Levin Schmidt und Lorenz Schmidt unterstützen Flüchtlings-NGOs auf Samos. Ziel sind Verbindungen zwischen Inselbewohnern und Geflüchteten.
Hilfe für Geflüchtete aus der Ukraine: Grenzen und ihre Überschreitung
Eine Journalistin begleitet einen Hilfstransport und wird Teil davon. Wie weit darf, wie weit muss sie ihre Rolle verlassen? Ein Erfahrungsbericht.
Flucht aus der Ukraine: Das Drehkreuz vor Berlin
Tausende Geflüchtete aus der Ukraine durchqueren den Bahnhof von Frankfurt (Oder). Polizeikontrollen sollen mögliche „Trittbrettfahrer“ entlarven.
Prozess gegen Flüchtlingsaktivist:innen: Auf die Hilfe droht die Haft
In Griechenland stehen ab Donnerstag 24 Flüchtlingshelfer:innen vor Gericht. Darunter sind der Ire Seán Binder sowie die Syrerin Sarah Mardini.
Neues Innenministerium: Nach dem Horst-Case-Szenario
Die Seehofer-Jahre waren geprägt von Untätigkeit. Das neue Innenministerium muss Antworten auf Rechtsextremismus und Polizeigewalt finden.
Pfarrerin Gniewoß über Flüchtlingshilfe: „Lasst uns Menschen in Not helfen“
Ute Gniewoß hat sich zwei Jahre vorfristig in den Ruhestand versetzen lassen. Damit sie mehr Zeit hat, sich einem Projekt auf Lesbos widmen zu können.
Bremer Geflüchtete bleiben allein: Mentor*innen gesucht
Wegen der Pandemie engagieren sich weniger Bremer*innen für die Integration von Geflüchteten. Der Verein Fluchtraum sucht nach Ehrenamtlichen.
Carla Roncallo über Italiens maritime Wirtschaft: „Häfen helfen gegen Provinzdenken“
Carla Roncallo ist im Vorstand der italienischen Verkehrsregulierungsbehörde. Ein Gespräch über Frauen in Männerberufen und Geflüchtetenhilfe.
Geflüchtete in der Pandemie: Abgehängt
Beratungsstellen können derzeit nur eingeschränkt helfen. Für Geflüchtete wird es so nochmal schwieriger, sich in Deutschland ein Leben aufzubauen.
Flüchtlingslager Moria in Griechenland: Zwischen Elend und Abschreckung
Nach dem Brand in Moria haben Organisationen viele Spenden gesammelt. Die Lage vor Ort ist aber weiter katastrophal.
Künstler über Aktionismus in der Pandemie: „Wir sind ja alle gestört“
Künstler Christian Jankowski macht auf Menschen mit systemrelevanten Berufen aufmerksam. Er stiftet eine Arbeit für die Kunstlotterie der UNO.
Seenotretter zu Bergung von Flüchtenden: „Ich wollte trotzdem vor Ort sein“
Vor vier Jahren war der Therapeut Martin Kolek zum ersten Mal als Seenotretter im Einsatz. Das Geschehen hat ihn nie wieder losgelassen.
Flüchlinge und Corona: Der Wille zum Abstand
Nachdem sich der rot-grün-rote Bremer Senat lange geziert hat, erlässt er nun Regeln für Geflüchteten-Unterkünfte, die Infektionen verhindern sollen.
Digitales Engagement in der Corona-Krise: Sofaheldin in Quarantäne
Manche Menschen müssen etwas tun, wenn um sie alles den Bach runtergeht. Sie bekämpfen damit das eigene Ohnmachtsgefühl – und helfen anderen.
Hilfe für Geflüchtete in Bremen: Sprachlos beim Arzt
Die Bremer Begleitgruppe Acompa fordert mehr qualifizierte Sprachvermittlung für Arztbesuche und Psychotherapie.
Verpflichtungserklärung für Geflüchtete: Bürgen zahlen drauf
Beatrix und Bernd Metzner hatten gebürgt, damit die Syrerin Heba Abazeid nach Deutschland kommen kann. Nun sollen sie 26.000 Euro zahlen.
Studierende sammeln Kleidung: Spenden für Griechenland
Student*innen sammeln für Geflüchtete auf den Ägäischen Inseln. Heute kann an Unis weiter gespendet werden.
30 Jahre UN-Kinderrechtskonvention: Schutz statt Schutzhaft
Am 30. Geburtstag der UN-Kinderrechtskonvention fordern Flüchtlingshilfe-Organisationen, junge Geflüchtete aus griechischen Lagern aufzunehmen.
Queere Geflüchtete: Neues Leben Berlin
In Berlin gibt es viele queere Schutzräume. Dennoch sehen sich Geflüchtete in ihrer neuen Heimat mit vielen Herausforderungen konfrontiert.
Was aus der Flüchtlingshilfe wurde: Die große Solidaritätswelle
Vier Jahre nach dem großen Willkommen für die Flüchtlinge ist von der Hilfswelle immerhin eine feste Einrichtung für Bedürftige geblieben.
Prozessauftakt in Hildesheim: Geld gemacht mit Geflüchteten
Dass sich mit der Unterbringung von Geflüchteten Geld machen lässt, ist bekannt. Die Dimensionen, um die es in einem Prozess geht, lassen aber aufhorchen.
Prozess gegen Flüchtlingshelfer: Exempel gegen die Menschlichkeit
Scott Warren bewahrte MigrantInnen vor dem Verdursten. Jetzt steht der 37-Jährige vor Gericht. Ihm drohen 20 Jahre Haft.
Flüchtlings-Bürgen zur Kasse gebeten: Helfer in Not
Jonny Neumann soll 14.000 Euro bezahlen, weil er Hanna Aljarada geholfen hat. Das Geld verlangt das Jobcenter. Er ist nicht der einzige Betroffene.
Preis für Flüchtlingsarbeit in Berlin: Farbe bekennen – ohne „Bild“
Die Senatskanzlei möchte einen Preis für Flüchtlingsarbeit vergeben. Flüchtlingsorganisationen kritisieren dabei die Zusammenarbeit mit der „Bild“.
„… dann gnade Euch Gott.“: Nazis bedrohen Flüchtlingshelfer
In Bremerhaven agitieren zunehmend Neo-Nazis der Partei „Die Rechte“ – unter anderem durch Aufkleber, die eine massive Drohkulisse aufbauen.