taz.de -- Gedenken

Gedenken am 7. Oktober: Ein ganz normaler Tag der Schatten

Was darf, was kann der 7. Oktober sein? Wie lässt er sich angemessen begehen? Unsere Autorin testet den Tag des Pogroms auf mögliche Verhaltensweisen.

Jahrestag des 7. Oktober: Applaus am Bebelplatz, rote Hände am Checkpoint

Hunderte gedenken auf dem Bebelplatz der Opfer des Hamas-Massakers. Einen Kilometer weiter beschwört eine Demo die „Befreiung ganz Palästinas“

25 Jahre nach 9/11: Rudy Giuliani nimmt es persönlich

Der frühere New Yorker Bürgermeister stört sich an der Anwesenheit des aktuellen Stadtoberhaupts Zohran Mamdani beim Gedenkakt an diesem Freitag.

Zum Gedenken an Gunter Hampel: „Ich träume von Musik und spiele sie dann auch“

Wenige Wochen vor seinem Tod hat der Jazzmusiker Gunter Hampel der taz ein Interview im Beisein seiner Tochter Cavana gegeben. Die taz druckt das Gespräch postum mit ausdrücklicher Erlaubnis der Familie.

Nach dem Anschlag auf den Berliner CSD: „Wir haben spontan angeboten, die Gegenstände zu sichern“

Trauernde hatten Blumen und Kerzen, aber auch persönliche Dinge am Tatort und am Brandenburger Tor abgelegt. Die sind jetzt erst mal im Schwulen Museum.

Gedenkkultur in der Ukraine: Eine Grünfläche für Roman Ratuschnyj

Der ukrainische Umweltaktivist Roman Ratuschnyj wurde im Krieg getötet. Mit einem Festival führen seine Familie und Freunde sein Engagement fort.

Eziden in Niedersachsen: Anerkennen, gedenken, abschieben

In Hannover haben Tausende Eziden des zwölften Jahrestags des Völkermordes gedacht. Doch die Anerkennung des Genozids bringt ihnen wenig.

Streit um Pogrome in Polen: Gedenken in der Kirche und in der Synagoge

In Polen wird zum 85. Jahrestag an die Pogrome gegen Juden in Jedwabne erinnert. Rechte Kräfte versuchen teilweise, dieses Erinnern zu vereinnahmen.

Koloniale und NS-belastete Straßennamen: Erinnerungspolitischer Straßenkampf

Im Hamburger Bezirk Harburg blockieren CDU, AfD, FDP und fraktionslose SPDler die Umbenennung von Straßennamen – obwohl Studien Verstrickungen belegen.

Tödliche Hitzewelle: Grüne fordert Gedenktag für die Hitzetoten

Die Juni-Hitzewelle tötete mehr Menschen als je eine Naturkatastrophe in Deutschland. Grünen-Politikerin Badum fordert einen Gedenktag für die Opfer.

Erinnerung an Fatih Saraçoğlu: Bis heute nichts

Der Regensburger Fatih Saraçoğlu wurde in Hanau von einem Rechtsextremisten ermordet. Angehörige und Freunde kämpfen für eine Stätte des Gedenkens.

Kreisparteitag in Südniedersachsen: AfD will neben KZ-Gedenkstätte tagen

Direkt neben der KZ-Gedenkstätte Moringen will die AfD einen Parteitag abhalten. Die Lagergemeinschaft protestiert, eine Demo und ein Fest sind angemeldet.

Dokumentationszentrum Vertreibung: Anleitung zur Übernahme

Der neue Direktor könnte aus dem „Vertriebenenmuseum“ endlich etwas Tolles machen: ein Labor der Emphatie, in dem man Geflüchteten aller Art zuhört.

25 Jahre Hamburger NSU-Mord: Familie beim Gedenken übergangen

Die zentrale NSU-Gedenkveranstaltung in Hamburg fällt aus. Die Angehörigen des ermordeten Süleyman Taşköprü fühlen sich übergangen.

Gedenkstätte für Hatun Sürücü: Wo immer frische Blumen liegen

Vor mehr als 20 Jahren wurde Hatun Sürücü von ihrem Bruder getötet. Der Bezirk Spandau wird ihre Grabstätte nun dauerhaft als Ehrengrab erhalten.

Gedenktag in der Ukraine: Parade in Moskau, Wracks in Kyjiw

Die Menschen haben Angst vor Beschuss und trauern um ihre Angehörigen. Wie Kyjiw den Jahrestag des Weltkriegsendes begeht.

Sowjetische Ehrenmale in Berlin: Zu viel der Ehre

Kann man Stalin-Zitate kontextualisieren oder müssen sie weg? Die Kritik an den sowjetischen Ehrenmalen bekommt mit zwei Anträgen neuen Schwung.

111 Jahre nach dem Genozid: Noch immer nicht auf dem Lehrplan

Der Völkermord an den Armeniern gehört in den Geschichtsunterricht. Und er sollte auch Thema im Deutschunterricht sein. Gute Literatur wäre vorhanden.

Künstlerinnen über Kolonialismus: „Dass Kunst keine große Wirkung hat, ist der größte Quatsch“

Der Hamburger Erinnerung an die Kolonialvergangenheit wollen Gifty Lartey und Isabel Hagen mit ihrem Projekt „Performing Denkmal“ auf die Sprünge helfen.

Rassistischer Anschlag von 2020: Streit über Gedenken in Hanau

Die Stadt Hanau will des rassistischen Anschlags vom 19. Februar 2020 nicht mehr offiziell gedenken. Angehörige und Initiativen werden erinnern.

Theaterpädagogin über „And now Hanau“: „Die Personen, die getötet wurden, fehlen weiterhin“

Das Theater Kiel gedenkt der rassistischen Morde in Hanau mit einer Lesung. Theaterpädagogin Denise von Schön-Angerer über Verantwortung des Theaters.

Fotos von Deportationen: Wie die Lörracher bei Deportationen gafften

Eine Tagung widmete sich dem Umgang mit Shoah-Überlebenden nach der Befreiuung. Über Traumata, die vererbt werden, und Fotos, die unbequeme Fragen stellen.

Gedenken an die friesische Freiheit: Als in der Wesermarsch das Blut der Bauern floss

Friesenverbände erinnern an die Butjadinger Bauernrepublik. Wer heute von „friesischer Freiheit“ spricht, muss auch von braunen Schatten erzählen.

Weihnachten im Westfield Center: Wo sind die toten Bauarbeiter?

Beim Bau der Luxus-Mall in der Hamburger Hafencity sind sechs Arbeiter gestorben. Die taz macht sich auf die Suche nach der Plakette, die an sie erinnert.

Gedenken an den Anschlag in Magdeburg: Die Sorge vor rassistischen Übergriffen bleibt

Nach dem Anschlag auf den Weihnachtsmarkt stieg die Zahl rassistischer Übergriffe in der Stadt. Für manche prägten die Anfeindungen das Gedenken ein Jahr danach.

40 Jahre nach rassistischem Mord: „Es war der Beginn aktiven antirassistischen Widerstands“

40 Jahre nach dem Mord an Ramazan Avcı in Hamburg wird der Ort des Geschehens neu gestaltet. Endlich, sagt Gürsel Yıldırım von der Gedenk-Initiative.

Terror-Gedenken im Bundestag: Hass war keine Option

Was macht man, wenn man seine Liebsten bei einem Terroranschlag verloren hat? Vier Opfer und Angehörige erzählten im Bundestag ihre Geschichte.

Autorin über Versäumnisse des Gedenkens: „Uns geht es um eine plurale Erinnerungskultur“

Wenn das Gedenken gelungen wäre, wäre die AfD nicht so erfolgreich, sagt Hadija Haruna-Oelker. Sie plädiert dafür, alles auf Anfang zu stellen.

Zehn Jahre nach Terror in Paris: Kein abgeschlossenes Kapitel

Für Überlebende des terroristischen Angriffs auf den Konzertsaal Bataclan hat sich das Leben für immer verändert. Das gilt auch für ganz Frankreich.

Neues Gedenkstättenkonzept: Erinnern mit Würde

Gedenken an die Opfer des Holocausts verdient einen besonderen Raum. Darauf sollte der Schwerpunkt beim Konzepts zu Gedenkstätten liegen.

Neues Gedenkstättenkonzept der Regierung: KZ-Gedenkstätten droht der Zerfall

Das Kabinett verabschiedet Konzept für die Erinnerung an das NS-Regime und die SED-Diktatur. Die Erinnerung an die Kolonialverbrechen kommt nicht vor.

Ausstellung über Renato Mordo: Gehetzt in Ruhm und Elend

Renato Mordo war Regiestar der Weimarer Republik. Das Oldenburgische Staatstheater erinnert an sein Wirken, sein Exil und die Besatzung Griechenlands.

Genozid-Forscherin erhält höchste Ehrung: Die Lehren lehren

Tessa Hofmann hat zum Völkermord an den Ar­me­nie­r:in­nen geforscht. Nun bekommt sie für ihre Verdienste die höchste Auszeichnung der Bundesrepublik.

Ukraine auf der Frankfurter Buchmessse: Mit der Geige an die Front

Am Stand der Ukraine wird die Klassik entdeckt und Frauen erzählen über den Krieg. Klebezettel auf der Buchmesse erinnern an die Toten.

Widerstand im Nationalsozialismus: Der Retter im Gefangenenlager

Die Gedenkstätte Yad Vashem ehrt den Arzt Hans-Georg Früchte posthum als „Gerechten unter den Völkern“. Er hatte Juden in der Ukraine vor dem Tod bewahrt.

6. Jahrestag des Halle-Anschlags: „Deutschland hat uns im Stich gelassen“

Unsere Autorin überlebte vor sechs Jahren den rechten Terroranschlag in Halle. Die deutschen Behörden nähmen sie und andere Betroffene nicht ernst.

Offizielles Gedenken zum 7. Oktober: Das Leid der anderen

Zum Jahrestag des Terrorangriffs der Hamas wurde offiziell der Opfer in Israel gedacht. Palästinenserinnen und Palästinenser blieben außen vor. Warum?

Jahrestag Überfall auf Israel: Gedenken zum 7. Oktober in Deutschland

Zum zweiten Jahrestag des Überfalls der Hamas auf Israel wird vielerorts der Opfer gedacht. Bundespräsident Steinmeier besucht Leipzig.

Theaterstück zur Bornplatzsynagoge: Wiedergewinnung einer Synagoge

Zerstörung und Verlust prägen jüdische Geschichte auch in Hamburg. Jetzt widmet sich ein Theaterstück dem Wiederaufbau der Bornplatzsynagoge.

Gedenken an Ex-Frauenknast in Berlin: Ein Nichtort droht zu verschwinden

Im Frauengefängnis Barnimstraße saßen Generationen ein. Heute sind dort eine Verkehrsschule und ein Gedenkort, dem gerade die Förderung gestrichen wurde.

Gedenkstätte Yad Vashem: Deutschland soll neues Holocaust-Bildungszentrum bekommen

Junge Menschen in Deutschland wissen immer weniger über die Shoa. Ein neuer Standort der israelischen Gedenkstätte Yad Vashem soll das ändern.

Jüdische Kinder im 2. Weltkrieg: Teils nach der Rettung noch verfolgt

In Berlin erinnern Angehörige an Kindertransporte zur NS-Zeit. Einige Länder nahmen nur Kinder auf, sie mussten daher ohne Eltern fliehen.

Jüdisches Leben online: Erst gut integriert, dann überraschend schnell dezimiert

Die Online-Plattform „Frisia Judaica“ informiert über Jüdinnen und Juden in Friesland. Deren Verfolgung durch das NS-Regime wurde lange verschwiegen.

Gedenken an den 13. August 1961: Die Unschärfe der Mauer

Im Mauerpark erinnert wie an vielen Orten Berlins Kopfsteinpflaster an den Verlauf der Mauer. Doch ausgerechnet hier ist die Markierung falsch.

Diskussion über Atomwaffen: Japan denkt das Undenkbare

Die Erinnerungen an die Bombe verblassen. Die Idee nuklearer Abschreckung findet in Japan jedoch wieder Befürworter – trotz Warnungen aus Hiroshima.

Gedenkveranstaltung der Bundesregierung: Matthias Brandt warnt vor dem Gift von Hass und Ausgrenzung

Vor 81 Jahren scheiterte das Attentat von Claus Schenk Graf von Stauffenberg auf Hitler. Der Sohn von Willy Brandt beklagt Geschichtsvergessenheit.

Gedenken an polnische NS-Opfer: Wir brauchen bessere Gedenkarbeit

Das Gedenken an die polnischen Opfer des Zweiten Weltkrieges schreitet im Deutschlandtempo voran. Ein provisorisches Denkmal kann nur ein Anfang sein.

Künstler kritisiert Erinnerungskultur: Die Entthronung von Gerhard Richter

Gerhard Richters Birkenau-Kapelle oder eine 3D-Videokulisse des Vernichtungslagers: Wird Auschwitz nur zum leeren Symbol, fragt Künstler Leon Kahane.

Gedenken an Kriegsende in Torgau: Kretschmers Botschaft an Russlands Botschafter

Vor 80 Jahren trafen sich in Sachsen sowjetische und amerikanische Befreier. Zum Gedenken kam auch Russlands Botschafter. Nicht er wurde ausgebuht.

Kriegsende-Gedenken in Torgau: Ukraine-Botschafter fordert „Teilnahmeverbot“ für Russland

Torgau gedenkt des Handschlags zwischen sowjetischen und amerikanischen Soldaten im April 1945. Reaktionen auf die angekündigte Teilnahme des russischen Botschafters.

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