taz.de -- Schwerpunkt Rechter Terror

Bundestag debattiert über Sachsen-Anhalt: Kehrtag

Die Gefahren einer weiteren Zusammenarbeit mit der AfD sind bekannt. Doch statt diese ernst zu nehmen, versucht die Union es mit Ablenkungsmanövern.

NSU-Mord in Hamburg: Der Generalbundesanwalt behindert Aufarbeitung

Ein volles Jahr wartet das von der Bürgerschaft beauftragte Forschungsteam nun schon auf die Freigabe von Polizei-Akten. Viel Zeit bleibt nicht mehr.

Neonazis in Hamburg-Bergedorf: Jugendliche wegen rechten Terrors vor Gericht

Die 16- bis 20-Jährigen sollen Gewalttaten verübt und den Hitlergruß gezeigt haben. Einer von ihnen soll der „Letzten Verteidigungswelle“ nahestehen.

Opfer rechtsextremen Terrors: Wahlaufruf für Berliner Linken-Spitzenkandidatin Eralp

Überlebende und Angehörige der Opfer rechter Anschläge rufen dazu auf, in Berlin die Linke Elif Eralp zu wählen. Sie sei eine Stimme gegen Rassismus und Antisemitismus.

NSU-Aufarbeitung in Hamburg: Ein Untersuchungsausschuss käme weiter

SPD und Grüne wollten in Hamburg unbedingt einen NSU-Untersuchungsausschuss verhindern. Die Kritik daran wird nun durch ein neues Gutachten gestärkt.

Nach Brandanschlag auf Flüchtlingsheim: Zwei Jungnazis wegen Beihilfe zu versuchtem Mord angeklagt

Der Generalbundesanwalt erhebt Anklage gegen zwei Mitglieder der „Letzten Verteidigungswelle“. Die sollen beim Brandanschlag in Schmölln geholfen haben.

Urteil gegen junge Nazigruppe: Vom braunen Kinderzimmer in den Knast

Ein Gericht hat Mitglieder der „Letzten Verteidigungswelle“ zu teilweise hohen Haftstrafen verurteilt. Die Jugendlichen planten und verübten Anschläge auf Geflüchtete und politische Gegner.

Reichsbürger-Prozess in Frankfurt: Der Hellseher war schuld an den Umsturzplänen

Wegen Putschplänen steht ein Ex-KSK-Soldat vor Gericht. Er schiebt die Schuld auf Mitangeklagte, belastet sich dabei aber unfreiwillig selbst.

10 Jahre nach dem Münchner OEZ-Attentat: „Jetzt glauben wir nichts mehr, auch nicht der Polizei“

Am Mittwoch jährt sich der rechtsterroristische Anschlag am Münchner Olympia-Einkaufszentrum zum zehnten Mal. Angehörige warten bis heute auf Antworten.

Dokuzentrum für rechten Terror: 6 Millionen Euro für NSU-Gedenken

Der NSU mordete jahrelang, die Behörden versagten. Ein Dokuzentrum fand die Bundesregierung erst zu teuer. Jetzt stehen doch 6 Millionen Euro bereit.

Vor dem Jahrestag des OEZ-Anschlags: Angehörige fühlen sich in Deutschland nicht sicher

Zehn Jahre nach dem rassistischen Anschlag in München fühlen sich Hinterbliebene unsicher. Der Hauptgrund: die AfD, Alltagsrassismus und Hetze.

Zschäpe-Freundin drohen vier Jahre Haft: Sie soll alles gewusst haben

Im Prozess gegen die frühere Zschäpe-Freundin Susann Eminger fordert die Bundesanwaltschaft vier Jahre Haft. Sie sei in den Terror eingeweiht gewesen.

Täglich über 11 antimuslimische Vorfälle: Angriffe auf Mus­li­m:in­nen nehmen zu

Ein Lagebild zu antimuslimischen Übergriffen zeigt: Antimuslimischer Rassismus braucht mehr Aufmerksamkeit. Betroffen sind besonders Frauen.

Rechte Anschlagsserie in Berlin-Neukölln: Ein Bericht und viele offene Fragen

Der Untersuchungsausschuss zur rechten Anschlagsserie in Neukölln hat seinen Abschlussbericht vorgestellt. Betroffene kritisieren fehlenden Blick für Rassismus.

Alternativen zur WM: Märchen mit Gedächtnislücken

Der Berliner Rapper Apsilon erinnert in seiner Single an die NSU-Morde, die gleichzeitig zum „Sommermärchen“ 2006 stattfanden.

Kunstprojekt blickt auf NSU-Terror: „Die Aufklärung ist zumindest lückenhaft“

Katharina Kohls Projekt „Gedächtnislücken#revisited“ beleuchtet die NSU-Aufarbeitung. Ganz geklärt sind die zehn rassistischen Morde bis heute nicht.

25 Jahre Hamburger NSU-Mord: Familie beim Gedenken übergangen

Die zentrale NSU-Gedenkveranstaltung in Hamburg fällt aus. Die Angehörigen des ermordeten Süleyman Taşköprü fühlen sich übergangen.

Waffenlieferant für Rechtsterror: NSU-Helfer Wohlleben wieder auf freiem Fuß

Er lieferte dem NSU die Mordwaffe, gibt sich bis heute ungeläutert: Nun hat Ralf Wohlleben seine Haftstrafe verbüßt. In der Szene wird er gefeiert.

Durchsuchungen in zwölf Bundesländern: Großrazzien gegen Jungnazis

Sie sollen als „Deutsche Jugend Voran“ und „Jung & Stark“ kriminelle Vereinigungen gegründet haben: Razzia bei 36 jungen Rechtsextremen.

Reichsbürger-Stück am Berliner Ensemble: Taten, die in der Zukunft liegen

Regisseurin Marie Schwesinger verfolgt den Reichsbürger-Prozess gegen die Gruppe Reuß. „Sturm auf Berlin“ über Umsturzfantasien, die in staatliche Strukturen reichen.

Nationaler Erinnerungsort in Nürnberg: Wackelt die Finanzierung für das NSU-Dokuzentrum?

Union und SPD wollen einen nationalen Gedenkort für die NSU-Opfer schaffen. Doch nun sieht das Innenministerium Bedarf an „hausinternen Beratungen“.

Hamburger NSU-Forschungsgruppe: Generalbundesanwalt will Akten nicht herausrücken

Eine Forschungsgruppe soll noch immer offene Fragen um den Mord an Süleyman Taşköprü beantworten. Doch nun grätscht die Bundesanwaltschaft dazwischen.

Reichsbürger-Prozess in Frankfurt: Vom Rädelsführer zum Trottel

Prinz Reuß, mutmaßlicher Anführer eines geplanten Reichsbürger-Putschs, will von seinen Mit­ver­schwö­re­r*in­nen eigentlich nur ausgenutzt worden sein.

Dortmund erinnert an Mehmet Kubaşık: „Mein Baba, heute sind es 20 Jahre ohne dich“

Vor 20 Jahren ermordete der NSU Mehmet Kubaşık in seinem Kiosk. Seine Familie und weitere Hinterbliebene kämpfen bis heute um Aufklärung.

Ermittlungen gegen Nachwuchsneonazis: Razzien bei der „Letzten Verteidigungswelle“

Bei Ermittlungen gegen zehn weitere Mitglieder einer rechten Terrorgruppe wurden mehrere Objekte durchsucht. Die Gruppe soll tödliche Gewalt gegen Linke und Geflüchtete geplant haben.

Verschwörungsideologien und Neonazismus: Xavier Naidoo an der Siegessäule, Neonazis in Mitte und Marzahn

Am Samstag marschierten Neonazis und Verschwörungsideologen an gleich drei Orten in Berlin auf.

Terrorvorwurf gegen AfD-Politiker: Die nicht ganz so „anständige“ Familie Hättasch

AfD-Politiker Kurt Hättasch weist im Prozess um die „Sächsischen Separatisten“ alle Vorwürfe zurück. Dabei steht er dem Neonazismus näher, als er zugibt.

Terrorprozess gegen Jungnazis: Vom Kinderzimmer in den Rassenkrieg

In Hamburg stehen jetzt acht Jugendliche vor Gericht, denen rechtsextremer Terror vorgeworfen wird. Nicht alle Elternhäuser waren wohl ahnungslos.

Sechster Jahrestag des Hanau-Anschlags: „Mein Sohn ist tot – und es wird nicht aufgeklärt“

Hamza Kurtović wurde am 19. Februar 2020 beim Terroranschlag in Hanau ermordet. Sein Vater Armin kämpft seit Jahren vor Gerichten für Gerechtigkeit.

„Sächsische Separatisten“ vor Gericht: „Meine Einstellung ist rechts und ich bin national“

Beim zweiten Prozesstag in Dresden beteuert der mutmaßliche Rädelsführer Jörg S. seine Unschuld. Die Verteidiger sehen einen politischen Schauprozess.

Prozess gegen „Sächsische Separatisten“: Rechte Anwälte nutzen Terror-Prozess für Polit-Show

In Dresden hat die Verhandlung gegen acht mutmaßliche Rechtsterroristen begonnen – darunter AfD-Politiker. Sie sollen ethnische Säuberungen geplant haben.

Hanau-Überlebender stirbt an Spätfolgen: „Ich wünsche mir, dass Menschen einander nicht töten“

Ibrahim Akkuş ist mit 70 Jahren an den Folgen des rassistischen Anschlags von Hanau gestorben. Er kämpfte gegen Einsamkeit und das Vergessenwerden.

Anschläge auf Linke und Migranten: Farbe, Öl und zerbrochene Fenster

Am Wochenende hat es in Bremen mehrere antilinke und rassistische Anschläge gegeben. Ein Fall hat eine Vorgeschichte mit einem bekannten Rechten.

Shlomo Lewin und Frida Poeschke: Der unverhinderte Mord

Vor 45 Jahren wurden ein Rabbiner und seine Partnerin umgebracht. Was hatten der Verfassungsschutz und die palästinensische PLO damit zu tun?

„Letzte Verteidigungswelle“: Jungnazis als Terroristen angeklagt

Junge Rechtsextreme formierten sich als „Letzte Verteidigungswelle“. Nun klagt sie die Bundesanwaltschaft an – wegen Terrorismus und versuchter Morde.

Antisemitischer Doppelmord in Erlangen: „Es ist ein Armutszeugnis“

Vor 45 Jahren erschoss ein Neonazi den Rabbiner Shlomo Lewin und seine Frau Frida Poeschke. Die Bundesregierung beerdigt nun die Aufklärung.

Reichsbürger-Prozess um Prinz Reuß: Jetzt sind Angriffspläne plötzlich nur „irrwitzige Ideen“

Der mutmaßliche Reichsbürger-Putschist Heinrich XIII. Prinz Reuß äußert sich vor Gericht erstmals zur Anklage. Er stilisiert sich vor allem als Opfer.

Rede von Michel Friedman: „Mit leuchtenden Augen für die Demokratie“

Michel Friedman hält am Walter-Lübcke-Mahnmal eine flammende Rede für die Demokratie. Das Mahnmal aber entstand ohne Einverständnis der Lübcke-Familie

Buch über neuen Faschismus: Jung, migrantisch, konform

Wie ein Detektiv will Canberk Köktürk faschistisches in Deutschland offenlegen und damit provozieren. Das klappt so aber nicht.

Prozess wegen NSU-Terrorhilfe: Wo Beate Zschäpe ins Schwimmen gerät

Im Prozess gegen die beschuldigte NSU-Helferin Susann Eminger sagt Beate Zschäpe aus. Sie nimmt ihre frühere Freundin in Schutz – und kommt in Erklärungsnot.

Terror-Gedenken im Bundestag: Hass war keine Option

Was macht man, wenn man seine Liebsten bei einem Terroranschlag verloren hat? Vier Opfer und Angehörige erzählten im Bundestag ihre Geschichte.

NSU-Opferanwälte vor Zschäpe-Aussage: „Wer waren die Helfer des NSU?“

Die NSU-Terroristin Beate Zschäpe soll im Prozess gegen ihre frühere Freundin aussagen. Opferanwältin Antonia von der Behrens fordert endlich Aufklärung.

Neue Zahlen zu rechter Gewalt: Mehr Gewalt gegen Geflüchtete

Im dritten Quartal 2025 registrierten die Behörden fast 200 Angriffe auf Asylsuchende. In Magdeburg fuhr ein Mann ein syrisches Kleinkind an.

Prozess wegen NSU-Terrorhilfe: Die Zschäpe-Freundin schweigt

14 Jahre nach dem NSU-Auffliegen steht nochmal eine Helferin vor Gericht: Susann Eminger. Ein NSU-Opfer reist zum Prozessauftakt und wird enttäuscht.

14 Jahre NSU-Prozess: Die letzte Angeklagte

Sie war Beate Zschäpes engste Freundin, half ihr im Untergrund mit Tarnnamen. 14 Jahre später startet am Donnerstag der Prozess gegen Susann Eminger.

Fotografin über ihr NSU-Fotoprojekt: „Diese Morde fanden mitten unter uns statt“

Regina Schmeken hat die Tatorte des NSU fotografiert, um sich mit den Opfern solidarisch zu zeigen. Ihre Fotos sind im Altonaer Museum zu sehen.

6. Jahrestag des Halle-Anschlags: „Deutschland hat uns im Stich gelassen“

Unsere Autorin überlebte vor sechs Jahren den rechten Terroranschlag in Halle. Die deutschen Behörden nähmen sie und andere Betroffene nicht ernst.

Chef der Nazi-Skins: Freispruch für den Hintermann bleibt

Urteil zu Brandanschlag in Saarlouis: Peter Str. muss nicht wegen Beihilfe zum Brandanschlag von 1991 ins Gefängnis.

Neonazis, Soldaten und Polizisten: Das radikale Netzwerk des Johannes K.

Bei Hannover treibt ein Neonazi mutmaßlich eine Vernetzung einer paramilitärischen Gruppe voran. Die Behörden ließen den „Nordbund“ lange gewähren. Wie kann das sein?

Künstlerin über Terror-Mahnmal in Kassel: „Die Farben feiern das Leben“

Ein Kunstwerk erinnert jetzt an die Opfer rechten Terrors, Halit Yozgat und Walter Lübcke. Ein Gespräch mit Künstlerin Natascha Sadr Haghighian.

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