taz.de -- Alle Artikel von Sophie Emilie Beha
Moderne indonesische Gamelanmusik : Transkulturelles Trommeln für die Orientierung
Gamelan ist mitnichten statischer Ausdruck traditioneller Folklore. Junge Vertreter der indonesischen Musikrichtung arbeiten mit elektronischen Klangelementen.
Opernsänger Babatunde Akinboboye: Mit Mozart und Marihuana
Der Zufall führte den nigerianischen Sänger Babatunde Akinboboye zur Oper. Er mixt Arien und HipHop und geht auf Social Media mit Kurzvideos viral.
Jazz von Frauen: Bluenotes ohne Patriarchat
US-Drummerin Terri Lyne Carrington behebt einen alten Missstand und veröffentlicht ein Notenbuch und Album mit Songs, die Jazzerinnen komponierten.
Wagner gesprengt
Der Berliner Jazzdrummer Max Andrzejewski dekonstruiert den „Ring des Nibelungen“ bis zur Unkenntlichkeit. Zu was ist dieses Projekt gut?
Der Soundtrack des Skalpells
Schönheits-OP auf der Opernbühne: Die Uraufführung von Thierry Tidrows „Der Hässliche“ am Theater Dortmund ist eine Gesellschaftssatire
Kinderoper „Iwein Löwenritter“ in Bonn: Mittelalter-Action im Zoo
Bei der Kinderoper „Iwein Löwenritter“ von Moritz Eggert und Andrea Heuser stimmt fast alles. Die Premiere an der Oper Bonn gerät bildgewaltig.
Stockhausens großes Harmonieorchester : Samstag ist Luzifer-Tag
Das „Now!“-Festival in Essen präsentiert die deutsche Uraufführung von Karlheinz Stockhausens Megazyklus „Licht“. Das Experiment ist gelungen.
Otello-Remake-Oper in Dortmund: Partitur im Abgrund
In Dortmund ist die Oper „Der Hetzer“ mit Musik von Bernhard Lang zu sehen. Er überschreibt Verdis „Otello“ nach Shakespeares Drama.
Oper über die Erfinder Tesla und Edison: „Sie werden dem Moll glauben“
In Weimar wird Stewart Copelands Oper „Electric Saint“ uraufgeführt. Ein Gespräch über Akkorde, Angst und die Bedeutung großer Erfinder.
Neue-Musik-Ensemble LUX:NM: Oh, wie ist das gruselig
Rot glänzt das Blut auf der Nagelschere: Das Berliner Ensemble LUX:NM erforscht böse Welten und düsteren Klang mit dem Album „Dark Lux“.
Gedenken an jüdische Komponisten: Gebührendes Gehör
In Hamburg und Dresden haben sich neue Orchester gebildet. Sie bringen Werke von jüdischen Komponisten, die unter den Nazis verdrängt wurden, in die Gegenwart.