taz.de -- Alle Artikel von Peter Unfried
Winfried Kretschmann im Ruhestand: „Ich habe mir die AfD nie umfassend vorgeknöpft“
15 Jahre lang war Winfried Kretschmann Ministerpräsident in Baden-Württemberg. Ein Gespräch über Versäumnisse, Sokrates und den Kampf mit dem Tablet.
Nach der Berlin-Wahl: Warum wollten die Grünen in Berlin nicht gewinnen?
Die Grünen taten alles, um die Wahl nicht zu gewinnen. Sie schmiegten sich an die Linkspartei ran. Dabei kann die die neuen Radikalitätsgefühle besser bedienen.
Rechtsanwältin zu patriarchaler Gewalt: Männer und ihr strukturelles Problem
Bei patriarchaler Gewalt hilft die bisherige Politik nicht weiter. Zudem ist Deutschland gar nicht antipatriarchal und besonders fortschrittlich, wie der Bundeskanzler meint, sagt Christina Clemm.
Integrationsbeauftrage über Männergewalt: Wozu Männer, Güner Balcı?
Die männlichen Gewalttaten an Frauen werden wenig reportiert, sagt Güner Balcı im großen taz-FUTURZWEI-Interview. Wie legitimiert sich das Patriarchat und was kann gegen einen Backlash getan werden?
Rechtsruck unter Arbeitern: Lechts und rinks kann man velwechsern!
Früher wählten Arbeiter SPD und Besitzbürger CDU. Heute wählen viele Arbeiter AfD und das urbane Bildungsbürgertum wählt eher links. Was ist da los?
Sehnsucht nach dem Underdog: Ist Elversberg unser neues Fußballmärchen?
Nein, Elversberg ist kein Fußballzwerg. Und die Fußballwunder von heute sind keine Wunder, sondern Ergebnis jahrelanger guter Arbeit in den Vereinen.
Landtagswahl in Sachsen-Anhalt: Sind die Ossis doof oder die Wessis?
In Sachsen-Anhalt droht eine AfD-Regierung. Doch das eigentliche Problem geht über das Bundesland hinaus. Das liberale Zeitalter ist vorbei.
Cem Özdemir: „Ich bin auch Anwalt der Grünen-Basis“
Baden-Württembergs Ministerpräsident Cem Özdemir sieht die Zukunft seiner Partei in der Mitte. Nur so könne man Extremismus von rechts und links bekämpfen.
Bedrohung der liberalen Demokratie: Macht es bum in Sachsen-Anhalt?
Nicht nur Ostler wollen, dass es jetzt mal richtig kracht. Das ist eine gefährliche Sehnsucht.
Öko-Kontroverse über Fliegen: Flugscham out? Gott sei Dank!
Das Fliegen wird mit fossilen Energien ermöglicht und ist enorm klimaschädlich. Aber ist es zielführend, andere dafür zu verurteilen? Was hilft wirklich, fragt Peter Unfried: Moral oder Technologie?
Videobeweis beim Fußball: War der Ball in Wembley 1966 doch drin?
Der Videobeweis schafft die Illusion, Gerechtigkeit herzustellen. Das verkennt völlig, wie sehr Fußball von Zufällen und Ungerechtigkeiten abhängt.
Erhalt der Demokratie: Mit Anti kommen wir nicht weiter
Dagegen sein war gestern. „Für Deutschland sein“ ist jetzt notwendig, damit wir das liberale Gemeinwesen noch reparieren können.
Gute Nachrichten: Neuer Aborekord bei FUTURZWEI
Die neuesten Abozahlen der FUTURZWEI beglücken. Warum das so ist und worum es in der neuesten Ausgabe geht, lesen Sie hier.
Superstars im Teamsport Fußball: Alles Kane oder was?
Der Heldenfußball scheint zurück zu sein. Doch so einfach ist das nicht. Wie sich das Spiel dem Zugriff rechtspopulistischer Büchsenspanner entzieht.
Fußball als Metapher: Steht unser WM-Aus für das ganze Land?
Die Aufarbeitung ist dringend nötig, aber eben fußballfachlich. Den Scheißdreck über angeblich fehlende „deutsche Tugenden“ kann man sich sparen.
Soziologe Rosa über Krise und Populismus: „Den Idioten könnte ich allen eine reinhauen“
Alles ist geregelt, vieles funktioniert trotzdem nicht. Wir bräuchten wieder mehr echte Spielräume, in denen Menschen situationsangemessen urteilen und handeln können, meint Hartmut Rosa im Interview.
jenseits der seitenwende: Täglich eine gedruckte taz? Gibts im Cafe Hagen in Heilbronn
Soziologe über Chancen einer Fußball-WM: „Das zeugt noch von einem kolonialen Denken“
Beim Fußball kommen politisch und wertemäßig Unterschiedliche zusammen wie sonst nirgends, sagt der Soziologe und Fußballfan Aladin El-Mafaalani.
DFB-Elf zur WM: Wie ich zum linken Miesepeter wurde
Ich will die Nationalelf gut finden, wenn sie gut ist. Aber ich will sie nicht gut finden müssen, weil Deutschland jetzt unbedingt gute Laune braucht.
Zwischen Machtpolitik und Heldenreise: „Wow, wie naiv war das denn?“
Uwe Schneidewind wollte als Oberbürgermeister eine Großstadt zukunftsfähig machen – und scheiterte. Woran das gelegen hat und wie es besser geht, erklärt er im taz-FUTURZWEI-Gespräch.