taz.de -- Alle Artikel von Darius Ossami
Häuserkampf in Berlin: Straßenpunks wollen um Hausprojekt kämpfen
Vor zwei Jahren sind junge Straßenpunks in ein leerstehendes Hostel in Friedrichshain gezogen. Doch der neue Eigentümer aus Wien will sie loswerden.
Wahlkampfbeginn der AfD Berlin: Rap gegen Schlager
Die AfD eröffnete am Freitag in Marzahn-Hellersdorf mit abgedroschenen Parolen ihren Wahlkampf. Zur Gegenkundgebung kamen rund 500 Menschen.
Veranstaltung zu Nius in Kreuzberg: Solidarisch gegen Onlinepranger
Eine Infoveranstaltung zu Nius mit Berichten von Betroffenen rechter Kampagnen zieht 250 Menschen an. Reichelts Portal hatte im Vorfeld massiv Stimmung gemacht.
Berliner Wagenburg Köpi: Noch mal zwangsversteigert?
Der ehemalige Wagenplatz ist an einen „privaten Bauträger“ verkauft. Sollte sich dessen Insolvenz bestätigen, ginge die Chose von vorne los.
Bundesweite Tarifverhandlungen : Auf der Straße für gute Bildung
Zum von der GEW ausgerufenen „Streiktag Bildung“ demonstrierten rund 3.500 Beschäftigte für bessere Bezahlung. Berlin war ein Schwerpunkt der bundesweiten Proteste.
Academic Boycott Conference: Studierende planen den akademischen Boykott
Eine Konferenz liefert Vorträge über die Rolle der israelischen Wissenschaft in „kolonialen und militärischen Strukturen“. Aber kaum Diskussion dazu.
Zukunft des SEZ: Klage soll vor Abriss schützen
Zwei Verbände haben Klage gegen den geplanten Abriss des SEZ eingereicht. Schon deren Annahme könnte die Arbeiten stoppen.
Zukunft des SEZ: Der Traum vom „SEZ Komplett“
Lässt sich das ehemalige Sport- und Erholungszentrum SEZ doch noch retten? Auf jeden Fall, befanden seine Fans bei einem Treffen im Café Sibylle.
Pro Gaza-Demo in Berlin: Erleichterung und Skepsis
Erneut sind tausende Menschen für Palästina durch Mitte gezogen. Statt Wut überwiegen diesmal Erleichterung und Hoffnung, aber auch tiefes Misstrauen gegenüber Israel.
Refugee-Karawane „We'll Come United“: Die Isolation durchbrechen
Eine antirassistische Karawane ist eine Woche lang durch Asylunterkünfte in Ostdeutschland gezogen. Für die Teilnehmenden war sie ein Erfolg.
„Landhaus Adlon“: Adlon heißt jetzt „Aurea“
Das Landhaus Adlon wurde durch ein rechtes Geheimtreffen bekannt. Am Tag des offenen Denkmals zeigte sich die wechselhafte Geschichte des Gebäudes.
Bausünden in Steglitz: Parkplätze, Pisse, Privatisierung
Die Architektur in Steglitz steht für Größenwahn und Scheitern. Bei einem Kiezspaziergang stößt man auf Investorenprojekte, Autobahnen und eine Rollerdisko.
Verstorbene Rechtsextreme: Eine Wurst für Udo Voigt
Die Heimat scheitert mit einem Gedenken für ihren Ex-Parteichef. Die NS-Geschichte in Köpenick erlaubt kein öffentliches Heldengedenken.
Mord an Emil Wendland in Brandenburg: Aus der Vergangenheit nichts gelernt
Während eine Initiative des vor 33-Jahren getöteten Obdachlosen gedenkt, sollen der Gewaltprävention in Brandenburg die Mittel gekürzt werden.
Amazon und Berliner Stadtplanung: Mahnmal in der Wüste
Mit dem Einzug von Amazon in das EDGE-Hochhaus ist „Mediaspree“ symbolisch vollendet: Das Großprojekt hat viel Stadtraum in Betonwüste verwandelt.
Protest gegen kleinen Naziaufmarsch: Nachwuchsnazis üben marschieren
Rund 60 junge Neonazis ziehen am Sonntagnachmittag zum Alexanderplatz. Auf der Gegendemo mit rund 500 gut gelaunten Leuten ist deutlich mehr los.
Wagenplatz-Tage in Berlin: Drei Besetzungen in drei Tagen
Die ehemalige Kneipe Meuterei, ein Wagenplatzgelände und ein Gebäude im alten Stasi-Komplex: Drei Besetzungsaktionen führen zu Einsätzen der Polizei.
Berlins linke Szene: „Punkytown“ in Karlshorst
Autonome Linke besetzen am Freitag im Rahmen von Aktionstagen zur Unterstützung der Wagenburgen ein verwildertes Gelände gegenüber der Trabrennbahn. Die Polizei räumt das Areal am Samstagmorgen.
Erfolgreicher Antifa-Protest: Que(e)rstellen gegen rechten Spuk
300 Neonazis und Querdenker*innen kommen zum Aufmarsch des neuen Bündnisses „Gemeinsam für Deutschland“. Dagegen protestieren rund 500 Menschen.
Meldestellen für Menschenfeindlichkeit: Neuer Höchststand an diskriminierenden Vorfällen
In der Bilanz der Berliner Register stehen antisemitische Vorfälle erstmals an erster Stelle. Auch rechtsextreme und rassistische Übergriffe nehmen zu.