taz.de -- Alle Artikel von Irina Scherbakowa

Deportation von Wolgadeutschen: Das bestrafte Volk

Im Jahr 1941 beschloss Stalin, die Russlanddeutschen nach Sibirien und Kasachstan zu deportieren. Sie galten von einem Tag auf den anderen als Verräter.

Niederschlagung des Prager Frühlings: Gefährlicher August

Als der Warschauer Pakt 1968 den Prager Frühling niederschlug, gab es auch in Russland Protest. Unter Putin wurde die Erinnerung daran immer unbequemer.

Repressives Gesetz in Russland: Die neuen Rechtlosen

In der Sowjetunion hießen sie „Lischenzy“, Menschen ohne Bürgerrechte. Heute entzieht Russland unliebsamen Personen wie politischen Emigranten wieder die Rechte.

Geschichtspolitik in Moskau: Wie in Putins Russland an den 22. Juni 1941 erinnert wird

Zynische Instrumentalisierung des Gedenkens an Hitlers Überfall auf die UdSSR: Wo an den Gulag erinnert wurde, inszeniert der Kreml einen neuen Kriegskult.

Repression gegen russische Forscher: Putins Ideologen im Kampf gegen Aristoteles

In Russland bedrängt der Geheimdienst FSB akademische Philosophen. An ihnen will man ein politisches Exempel statuieren.

9. Mai in Russland: Keine Siegesparade

Russlands Präsident Putin inszeniert den Angriff auf die Ukraine als die Fortsetzung des Großen Vaterländischen Kriegs. Nach fünf Jahren Kriegsdauer wird dies immer fragwürdiger.

Rolle der Frauen in Russland: Gratulation von Putin

Putin hat den Internationalen Frauentag für einen heuchlerischen Auftritt genutzt. Dabei sind russische Frauen von echter Gleichberechtigung weit entfernt.

Die Tradition, Menschen zu vergiften: Gift vom Kreml

Die Sowjetunion betrieb geheime Labors, die Experimente an Häftlingen durchführten. Das toxikologische Wissen in Russland ist hoch, bis heute.

Sowjetische Nostalgie: Lenin – ewig lebendig

In der Perestroika schien es, als wäre Russland bereit für einen Abschied vom Lenin-Kult. Doch Putin nutzt ihn wieder für seine Erinnerungspolitik.

Als Stalin Finnland schlucken wollte: Bereitschaft zum Widerstand unterschätzt

Zu Putins Propagandamythen gehört, dass Russland alle Kriege gewinnt. Doch schon der sowjetisch-finnische Krieg 1939/40 zeigt: Das stimmt gar nicht.

Nürnberger Prozess in Russland: Das Erbe von Nürnberg

Der Nürnberger Prozess ist in Russland ein Baustein des nationalistischen Geschichtsbildes. Für Verbrechen des Sowjetstaats hat das keinen Platz.

Brennende Manuskripte: Wenn das Singen auf der Straße verboten wird …

Zensur hat jahrzehntelang das Leben von Autoren, Lesern und Zuschauer vergiftet. Auch unter Putin wird sie zunehmen. Und damit der Widerstand.

Drohnen über Polen: Katyn, Shakespeare und Putins Drohnen

Die aktuellen Drohnenflüge über Polen erinnern an den Einmarsch sowjetischer Truppen in Polen und an die Instrumentalisierung des Gedenkens.

Putsch in der Sowjetunion: Der vergessene August 1991

Drei Tage dauerte 1991 ein Putsch an, der den Untergang des Sowjetimperiums verhindern sollte. Heute erinnert der Staatsstreich an verpasste Chancen Russlands.

Jahrestag von Stalins Säuberungen: Braucht Wladimir Putin einen neuerlichen „Großen Terror“?

Die Logik von 1937 lebt im Schatten des Kreml weiter. Von Stalins „Säuberungen“ bis zu Putins Repressionen.

Beschluss von 1975: Der humanitäre Geist der Helsinki-Akte

Was in der sogenannten „Helsinki-Schlussakte“ bei der OSZE 1975 beschlossen wurde, war für sowjetische Dissidenten sehr wichtig. Eine Erinnerung.

Mythos und Propaganda: Meisterwerk mit fragwürdiger Botschaft

Im Berliner Babylon-Kino wurde der Film „Alexander Newski“ anlässlich des „Tags der Befreiung“ gezeigt. Dies blieb nicht ohne Proteste.

8. und 9. Mai-Gedenken in Russland: Die gestohlene Erinnerung

Putin nutzt den lang als stillen Gedenktag gefeierten 9. Mai für Sowjetpropaganda, Stalinverklärung und Militarismusshows.

Als Gorbatschow Generalsekretär wurde: Die Chance auf Freiheit existiert

Menschen brauchen die ganze Wahrheit. Michail Gorbatschow lieferte den Russen diese in einer Rede 1991. Damals dachte man, die Wende sei vollzogen.

Unendliche Geschichte: Ist Stalin gestern gestorben?

Am 5. März 1953 wurde der Tod von Josef Stalin publik. Gestorben schien der sowjetische Diktator erst 1989. Zuletzt geistert er wieder durch Russland.

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