taz.de -- Alle Artikel von Martin Sökefeld
Zwei Jahre Bezahlkarte für Geflüchtete: Endlich wieder mehr Solidarität
Das Ziel, geflüchtete Menschen abzuschrecken, haben die Erfinder der Bezahlkarte klar verpasst. Im Gegenteil: Das unsägliche Vorgehen hat die Bereitschaft zur Hilfe nur vergrößert.
Schutz für Taliban-Gegner:innen: Versprechen gebrochen
So viel ist der Bundesregierung also Rechtsstaatlichkeit wert: Die Unterstützung für Afghan:innen auf der Menschenrechtsliste endet.
Proteste gegen Abschiebeterminal: Es ist eine Black Box
Am Münchener Flughafen soll ein Terminal für Abschiebungen entstehen. Mittel für Deutschkurse und die Asylberatung werden hingegen gestrichen.
Offene Grenzen: Mission impossible?
Die Abschaffung von Sklaverei und Apartheid hatte niemand für möglich gehalten, passiert ist es trotzdem. Warum nicht auch auf offene Grenzen hoffen?
Gericht zur Aufnahme von Afghan:innen: Wo bleibt die Menschlichkeit?
Das Bundesverfassungsgericht weicht Deutschlands Zusage auf, gefährdete Afghan:innen hier einreisen zu lassen. Das ist möglich, aber inhuman.
Aufnahme von Afghan*innen: Das ist Erpressung
Die Bundesregierung bietet Afghan*innen Geld, wenn sie auf eine Aufnahme verzichten. Doch der „Deal“ beruht auf einer falschen Behauptung.
Unterlassene Evakuierung von Afghanen: Moralisch beschämend
Afghan*innen sollen gegen Geld auf ihre Aufnahme in Deutschland verzichten. Darauf antworten sie mit einem offenen Brief an den Bundeskanzler.
Aufnahme von Menschen aus Afghanistan: Geld statt Schutz
Einst hat sie ihnen die Aufnahme zugesagt, jetzt will die Bundesregierung, dass Afghan*innen doch in ihr Heimatland zurückkehren. Dafür bietet sie Geld.
Abschiebungen nach Afghanistan: Purer Zynismus
Mit Geld will das Innenministerium Afghaninnen und Afghanen zur Heimreise locken. Dobrindt macht mit seinen Drohungen die Erpressung perfekt.
Abschiebungen nach Afghanistan: Absichtlich vergessen?
Noch immer warten gefährdete Afghan*innen in Pakistan darauf, dass Deutschland sie aufnimmt. Doch die Verfahren verzögern sich weiter.
Aufnahme gefährdeter Afghan*innen: Dobrindts Tricksereien untergraben den Rechtsstaat
Das Innenministerium versucht die Einreise gefährdeter Afghan*innen zu verhindern. Selbst in Fällen, wo ihr Visarecht gerichtlich bestätigt ist.
Brief an Botschafterin in Pakistan: Von Frauen zu Frau
Afghanische Frauen aus dem Aufnahmeprogramm haben sich an die Botschafterin in Pakistan gewendet. Ein Hilferuf, um dem Taliban-Regime zu entgehen.
Einreise von Afghan:innen: Internationale Aufmerksamkeit als vielleicht einziger Schutz
50 Afghan:innen dürfen nach Deutschland einreisen. Doch die Mehrheit der von den Taliban bedrohten Personen wartet noch immer auf ein Visum.
Afghanische Geflüchtete: Einreise dank Justiz
Sie haben lange in Pakistan gewartet: afghanische Geflüchtete, deren Aufnahme in die Bundesrepublik eigentlich geregelt war. Jetzt dürfen sie endlich kommen.
Abschiebungen nach Afghanistan: Organisierte Verantwortungslosigkeit
Die Bundesregierung erweckt den Anschein von Geschäftigkeit bei der Aufnahme gefährdeter Afghan*innen in Deutschland. De facto tut sie nichts.
Deutsche Afghanistanpolitik: Unmenschlich und rechtswidrig
Die Bundesregierung hält sich nicht an ihre Zusage, Afghan:innen aufzunehmen, die unter dem Taliban-Regime gefährdet sind. Das ist gesetzwidrig.
Bundesaufnahmeprogramm Afghanistan: NGOs verteilen keine Visa an Menschen aus Afghanistan
Oft heißt es, Nichtregierungsorganisationen würden entscheiden, welche Afghan:innen nach Deutschland kommen dürfen. Das ist falsch, sagt Martin Sökefeld.
HochzeitstattSchuleundBeruf
Union und SPD zerstören die Hoffnungen vieler afghanischer Frauen und Mädchen auf ein selbstbestimmtes Leben. Weil ihnen Deutschland die Einreise versagt
CDU-Pläne fürs Asylrecht : Eine finstere Zukunft
Die Union plant die Externalisierung von Asyl. Doch das bereits bestehende Bundesaufnahmeprogramm für Afghanistan hat große Schwächen.