taz.de -- Nach Kirchenangriff in Jordanien: Mutmaßliche Attentäter festgenommen

Drei Tage nach dem Angriff auf Kirchenbesucher in Südjordanien meldet das Land einen Ermittlungserfolg. Drei mutmaßliche Täter wurden im Morgengrauen gestellt.

Bild: Patrouille zum Schutz der Trauernden. DIe Polizei hat den mutmaßlichen Täter gefasst

kna | Jordanische Sicherheitskräfte haben drei bewaffnete Männer festgenommen, die im Verdacht stehen, an dem [1][tödlichen Anschlag auf eine Kirche] in der südjordanischen Provinz Karak beteiligt gewesen zu sein. Die Männer seien am Montagmorgen in einem verlassenen Haus in der Provinz aufgespürt worden, erklärte die jordanische Strafverfolgungsbehörde (PSD) laut Bericht der staatlichen Nachrichtenagentur „Petra“.

Die Verdächtigen widersetzten sich demnach der Festnahme und lieferten sich ein Feuergefecht mit den Sicherheitskräften, bei denen alle drei verletzt wurden. [2][Details zur Identität] der Festgenommenen teilte die Behörde nicht mit.

Keine Toleranz für Terrorismus

Jordanien habe geschworen, dass [3][die Terroristen] nicht ungestraft davonkommen werden, kommentierte König Abdallah II. auf der Plattform X die Festnahme. „Kein Verfechter finsterer Ideologien, die die Jordanier spalten, wird toleriert werden.“

„Jordanien rächt das Blut seiner Märtyrer“, schrieb Regierungssprecher und Minister für Regierungskommunikation Mohammed al-Momani auf X. Es gebe in Jordanien keinen Platz für Terrorismus.

Unbekannte Täter hatten am Freitag in der orthodoxen Kirche von Hamoud auf Teilnehmer einer Beerdigung geschossen und 9 Menschen getötet sowie über 30 weitere verletzt.

26 Oct 2026

[1] /Trauer-und-Entsetzen-in-Jordanien/!6224712

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