taz.de -- Krieg in der Ukraine: Mindestens 37 Tote bei russischem Angriff nahe Kyjiw

Bei der Drohnenattacke auf ein Dorf kam es zu mehreren Explosionen. Die Staatsanwaltschaft ermittelt nun wegen illegaler Lagerung explosiven Materials.

Bild: Nach einem russischen Drohnenangriff am Samstag löschen Feuerwehrleute einen Brand

afp/rtr | Die Zahl der Toten nach einem russischen Drohnenangriff und einer dadurch ausgelösten Explosion eines Lagerhauses in der Region Kyjiw ist nach ukrainischen Angaben auf 37 gestiegen. Dutzende Menschen wurden den Behörden zufolge zudem verletzt und ‌Hunderte evakuiert. Mehrere Gebäude, darunter Wohnhäuser, seien durch die Detonation beschädigt worden.

Nach Behördenangaben ereignete sich der Drohnenangriff am Freitagabend in dem Dorf Myla im Bezirk Butscha. In der Folge sei ein Feuer ausgebrochen, es habe mehrere Explosionen gegeben, erklärte Tkatschenko.

Russland und die Ukraine haben in den vergangenen Monaten ihre [3][gegenseitigen Angriffe] mit Langstrecken-Geschossen ausgeweitet und nehmen dabei zunehmend zivile Infrastruktur wie Lagerhäuser und [4][Öl- und Hafeninfrastruktur] ins Visier. Bei diesen Angriffen gibt es [5][zunehmend zivile Opfer.]

Nach dem Angriff in Myla leitete die Staatsanwaltschaft Ermittlungen wegen des Verdachts ein, dass auf dem Gelände illegal explosives Material gelagert worden sei. Auch werde geprüft, ob das Unternehmen alle „notwendigen Genehmigungen“ gehabt habe, hieß es.

29 Aug 2026

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