taz.de -- Berliner Freibäder: Blitz legt Prinzenbad lahm
Das Kreuzberger Bad hat nach einem Blitzeinschlag wieder geöffnet – aber für weniger Besucher. Das Columbiabad bleibt aufgrund von fehlenden Materialien geschlossen.
Bild: Auf fast alle Notfälle vorbereitet: das Prinzenbad
dpa Nach einem Brand in einem Schaltschrank hat das Prinzenbad in Kreuzberg wieder geöffnet – allerdings nur für 1.600 Besucher. Zunächst hatte das Freibad wegen des Brandes, der Auswirkungen auf die Wasseraufbereitung hatte, am Vormittag geschlossen, wie eine Sprecherin der [1][Berliner Bäder-Betriebe] sagte.
Am Dienstag solle ein entsprechendes Teil ausgetauscht werden. Die Sprecherin rechnete damit, dass der Badebetrieb im Laufe des Dienstags dann wieder hochgefahren werden könne. Am Wochenende zählten die Bäder-Betriebe etwa 7.000 Besucher am Tag.
Die Ursache für den Brand wird den Angaben nach noch geprüft. Die Feuerwehr musste demnach nicht ausrücken. Medienberichten zufolge soll die Ursache aber ein Blitzeinschlag sein. Und von denen gab es am Sonntag viele. Mit 64 Blitzen in Berlin und mehr als 1.600 in Brandenburg war es der blitzreichste Tag seit zwei Jahren.
Auch das nahegelegene Columbiabad ist nach wie vor geschlossen. Die Betreiber gehen davon aus, dass das Schwimmer-, das Nichtschwimmer- und das Planschbecken am 3. Juli öffnen könnten. Ursprünglich war die Wiedereröffnung bereits für den 18. Juni geplant. Grund für die Verzögerung ist nach Angaben der Bäder-Betriebe ein fehlerhafter Bestellprozess bei der Beschaffung von Aktivkohle für die Wasserfilter der beiden großen Schwimmbecken.
22 Jun 2026
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