taz.de -- Barrierefreier Bus: „Da fehlte die Kommunikation“
Unser Kolumnist nutzt gern den Muva-Bus der BVG, denn mit seinem Rollator kommt er nicht in jeden Bus. Doch nun gibt es den Service nicht mehr.
Bild: Nicht mehr auf den Straßen zu sehen: das Muva
Christian Specht, Jahrgang 1969, ist politisch engagiert und setzt sich für mehr Mitwirkungsmöglichkeiten von Menschen mit Beeinträchtigung in den Medien ein. Seit 2017 ist er der erste Mensch mit Beeinträchtigung im Vorstand der Lebenshilfe. Er hat ein Büro in der taz und zeichnet (un)regelmäßig den „Specht der Woche“.
Der Muva-Bus der BVG wurde vom Senat abgeschafft. [1][Das ist jetzt einen Monat her und nicht schön.] Mit einem Rollstuhl oder Rollator kann man nicht in jeden großen Bus, da gibt es oft Probleme. Dafür war der Muva-Bus wichtig. Es soll eine Alternative geben, aber die ist kompliziert und die Leute sind unzufrieden.
Um Geld zu sparen, ist das passiert, und jetzt ist er endgültig weg. Der alte Bus war praktisch, man konnte den einfach per App rufen, dann hat er einen zur Bushaltestelle gebracht. Es gibt eine Alternative. Ich weiß aber gar nicht, wie das funktioniert. Da fehlte die Kommunikation.
Statt mal mit den Leuten zu sprechen und zu überlegen, was man besser machen kann, tut der Senat so, als hätte er eine Lösung gefunden, was aber gar nicht stimmt. Deswegen muss man den Senat auffordern, dass das rückgängig gemacht wird.
6 Apr 2026
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Christian Specht
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