taz.de -- Olympische Winterspiele: Schade
Unser Kolumnist schaut Olympia und malt: ein Bild über einen Sturz und eine Disqualifikation. Aber auch über Mut und Meinungsfreiheit im Sport.
Bild: Vom Stürzen und Haltungzeigen
[1][Gerade sind die olympischen Spiele]. Ich schau das manchmal im Fernsehen an. Ich habe die Ringe gemalt, einen Schneemann, Skier und einen Bob.
Ich habe gesehen, dass es ein Unglück gab mit einer Sportlerin, sie ist beim Fahren hingefallen. Das ist nicht so toll und ich hoffe, dass es ihr besser geht. Es war mutig, dass sie den Berg so schnell runtergefahren ist.
Ich wünsche mir, dass wir alle gemeinsam bei Olympia teilnehmen können, also Menschen mit und ohne Behinderung. Vor ein paar Jahren waren die Special Olympics in Berlin, da war so viel Programm, das hat mir gefallen.
Bei Olympia geht es auch um politische Themen. Ich finde es schade, [2][dass der ukrainische Sportler nicht mit seinem Helm fahren darf. Auf dem Helm sind Sportler, die getötet wurden im Krieg]. Es ist gut, wenn Leute ihre Meinung sagen.
Protokoll: Anastasia Zejneli
15 Feb 2026
LINKS
[1] /Olympische-Winterspiele/!t5275448
[2] /Disqualifikation-eines-Olympia-Sportlers/!6148269
AUTOREN
Christian Specht
Specht der Woche
Olympische Winterspiele
Meinungsfreiheit
Schwerpunkt Krieg in der Ukraine
ARTIKEL ZUM THEMA
Drehkreuz im Görlitzer Park: „Soll es jetzt überall Zäune geben?“
Gegen die Drogenprobleme im Görlitzer Park soll nun ein Drehkreuz helfen. Aber eigentlich macht das nur Probleme und ein paar Leute wurden vergessen.
Specht der Woche: Mehr Frühstück für andere
Unser Kolumnist mag gern Frühstück im Bett. Noch lieber mag er, wenn es ihm jemand bringt.
Debatte um Israel-Teilnahme in Mailand: Wenn Gehirnakrobatik Olympia-Disziplin wäre
Bei jedem Großevent wird aufs Neue diskutiert, ob Israel teilnehmen soll oder nicht. Aber mal ehrlich: Es gibt nur zwei schlüssige Positionen dazu.
Ukrainischer Olympia-Auftritt: Und dann wieder in den Krieg zurück
Die Freeski-Artistin Kateryna Kotsar ist über ihre Finalteilnahme in Livigno überglücklich, auch weil sie so an die Lage in der Ukraine erinnern kann.
Schule und Politik: „Beamte dürfen nicht streiken, das finde ich unfair“
Christian Specht findet, dass Politik überall hingehört – gerade auch in die Schulen. Da sitzen dann manchmal auch ehemalige taz-Kollegen am Pult.
Wegen Eis und Schnee: „Die Leute arbeiten bis tief in die Nacht am Flughafen“
Christian Specht ist noch nicht geflogen. Er hat aber Mitleid mit den Flughafenarbeiter*innen, die bis zu später Stunde Flugzeuge enteisen müssen.
Grüne Woche: „Nee, eigentlich können die selber einkaufen gehen“
Bei der Grünen Woche gibt es einiges zu entdecken und zu lernen. Hier und da gibt’s was umsonst. Und manchmal muss man widersprechen.