taz.de -- Heftige Niederschläge: Über 60 Tote bei schwerem Unwetter in Mexiko
Nach heftigen Niederschlägen sind viele Orte im Zentrum und Osten Mexikos von der Außenwelt abgeschnitten. Es wird mit weiteren Unwettern gerechnet.
Bild: Menschen waten durch eine überflutete Straße in der Stadt Poza Rica
Poza Ricadpa | Die Zahl der Toten bei einem schweren Unwetter in [1][Mexiko] ist auf 64 gestiegen. Weitere 65 Menschen werden noch vermisst, wie die Leiterin des Zivilschutzes, Laura Velázquez, sagte. Wegen [2][Überschwemmungen] und Erdrutschen waren rund 260 Ortschaften von der Außenwelt abgeschnitten. Zehntausende Menschen müssen wegen umgekippter Strommasten ohne Elektrizität auskommen.
Verantwortlich für die ergiebigen Regenfälle der vergangenen Tage sind unter anderem die tropischen Wirbelstürme „Priscilla“ und „Raymond“ im Pazifik sowie Wetterphänomene im Golf von Mexiko. Laut dem mexikanischen Wetterdienst ist in den kommenden Tagen mit weiteren Niederschlägen zu rechnen. Besonders schwer betroffen sind die im Zentrum und Osten des Landes gelegenen Bundesstaaten Veracruz, Puebla, Hidalgo, San Luis Potosí und Querétaro.
14 Oct 2025
LINKS
[1] /Mexiko/!t5009041
[2] /Ueberschwemmung/!t5010500
Mexiko
Unwetter
Schwerpunkt Klimawandel
Tote
Regen
ARTIKEL ZUM THEMA
Pazifischer Feuerring: Starkes Erdbeben, schwacher Tsunami
Ein Beben in Russlands Pazifikregion führt in vielen Ländern Asiens und Amerikas zu Tsunami-Warnungen. Die befürchtete Katastrophe bleibt aus.
Ökologisches Projekt in Mexiko: Schäden durch Umweltschutz?!
Auf Mexikos Präsidentin Claudia Sheinbaum ruhen große Hoffnungen, besonders beim Thema Umweltschutz. Ein Vorzeigeprojekt bewirkt auch das Gegenteil.
Umweltverschmutzung in Mexiko: Toxische Beziehungen
Industrieabfälle verseuchen den Atoyac-Fluss in Mexiko. Unter den Verschmutzern sind auch deutsche Firmen, die von laxen Vorschriften profitieren.