taz.de -- Klimaklage gegen RWE scheitert: Die drei wichtigsten Klima-News der Woche
RWE muss einem klagendem Peruaner nichts für Flutschutz zahlen. Aufrüstung ist klimaschädlich. Und das EU-Klimaziel für 2030 ist erreichbar.
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Berlintaz | Der Energiekonzern RWE muss nicht für Klimarisiken in Peru zahlen. Das hat das Oberlandesgericht Hamm entschieden und [2][damit die Klage des peruanischen Landwirts und Bergführers Saúl Luciano Lliuya abgewiesen]. Lliuyas Anwältin Roda Verheyen sieht das Urteil trotzdem als großen Erfolg. Das Gericht habe anerkannt, dass Konzerne eine Verantwortung für Klimaschäden haben.
Die Rüstungsinvestitionen der Nato-Staaten [3][könnten fast 200 Millionen Tonnen CO2 jährlich in die Atmosphäre blasen]. Das zeigen Zahlen des Conflict and Environment Observatory (Ceobs). Schätzungen zufolge sind die Armeen der Welt zusammen für etwa 5,5 Prozent des globalen CO2-Ausstoßes verantwortlich.
Das gemeinsame Klimaziel der EU-Staaten für 2030 ist nach wie vor erreichbar. Bis Ende dieses Jahrzehnts werden die CO2-Emissionen laut [4][einer Prognose] der EU-Kommission um 54 Prozent sinken, ein Prozent weniger als angestrebt. Dafür müssten die 27 Länder in der EU allerdings ihre geplanten Klimaschutzvorhaben und auch die EU-Vorschriften vollständig umsetzen.
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30 May 2025
LINKS
[2] /Klima-Urteil-des-OLG-Hamm/!6090870
[3] https://reliefweb.int/organization/ceobs
[4] https://ec.europa.eu/commission/presscorner/detail/de/qanda_25_1338
AUTOREN
Jonas Waack
Sandra Kirchner
Podcast „klima update°“
Schwerpunkt Klimawandel
Klimaklage gegen RWE
Nato
Europäische Union
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