taz.de -- Die Wahrheit: Rechtsseitiger Achselschweiß
Donnerstag ist Gedichtetag auf der Wahrheit – heute darf sich die Leserschaft an einem Poem über ein sommerliches Unbehagen erfreuen.
Bild:
Der Sommer ist im Lande,
jetzt wird sie schön, die Welt –
auch wenn sie, das am Rande,
nicht allen gut gefällt.
Sie hat ja ihre Tücken,
die Welt, das weiß man doch:
Bald sind’s die vielen Mücken,
es droht das Sommerloch.
Und Achselschweiß tropft wieder,
vermutlich wird es warm.
Verlässlich auf und nieder
geht mancher rechte Arm.
Nun woll’n wir nicht verzagen
in unserm Märchenhain …
Doch reichlich Unbehagen
stellt sich jetzt trotzdem ein.
Es fürchtet nämlich jeder,
der just sein Fähnchen hisst,
dass Manu hinterm Leder
nicht mehr der Alte ist.
20 Jun 2024
AUTOREN
Bernd Penners
Schwerpunkt Fußball-EM 2024
Gedicht
Sommer
ARTIKEL ZUM THEMA
Die Wahrheit: Herbst des Gerichtsvollziehers
Donnerstag ist Gedichtetag auf der Wahrheit. Heute darf sich die geneigte Leserschaft an einem Poem über einen Lebensabendbummler erfreuen.
Die Wahrheit: Ein feines Paar
Donnerstag ist Gedichtetag auf der Wahrheit. Heute darf sich die Leserschaft an einem Poem über einen Kandidaten von bayerischen Gnaden erfreuen.
Die Wahrheit: Sommerloch mit Haushaltsloch
Donnerstag ist Gedichtetag auf der Wahrheit. Heute darf sich die geneigte Leserschaft erfreuen an einem Poem über löchrigen Berliner Ampelzoff.
Die Wahrheit: Der Leiser-Button
Donnerstag ist Gedichtetag auf der Wahrheit – heute darf sich die werte Leserschaft an einem Poem über den Wunschtraum aller Lärmgeplagten erfreuen.
Die Wahrheit: Bedingt beschwingt
Donnerstag ist Gedichtetag auf der Wahrheit. Heute darf sich die geneigte Leserschaft an einem Poem über eine bislang noch maue Jahreszeit erfreuen.
Die Wahrheit: Au Bakken!
Donnerstag ist Gedichtetag auf der Wahrheit: Heute darf sich die geneigte Leserschaft an einem Poem über schreckliche Wintersportler erfreuen.
Die Wahrheit: Lindners Pausbäckchen
Donnerstag ist Gedichtetag auf der Wahrheit: Heute darf sich die geneigte Leserschaft an einem Poem über des Finanzministers großzügige Huld erfreuen.