taz.de -- Chemie-Nobelpreis: Chemie der Zielmoleküle

Der Chemie-Nobelpreis geht in diesem Jahr an drei Forscher aus den USA und Dänemark. Barry Sharpless erhält den Preis zum zweiten Mal.

Bild: Die Ausgezeichneten: Carolyn R. Bertozzi, Morten Meldal und K. Barry Sharpless

Stockholmap/taz | Der Nobelpreis für Chemie geht in diesem Jahr an drei Forscher aus den USA und Dänemark. Ausgezeichnet werden Carolyn Bertozzi und Barry Sharpless aus den USA und Morten Meldal aus Dänemark für ihre Forschungen auf dem Gebiet der bioorthogonalen Chemie und der Click-Chemie, wie die [1][Schwedische Akademie der Wissenschaften] am Mittwoch bekanntgab.

Sharpless erhält als fünfter Forscher überhaupt zum zweiten Mal einen Nobelpreis; er war bereits 2001 mit dem Chemie-Nobelpreis geehrt worden. Das Konzept der Click-Chemie wurde 2001 von Sharpless mit Hartmuth C. Kolb und M. G. Finn begründet und beschreibt eine Möglichkeit, schneller und zielgerichteter Zielmoleküle aus kleineren Einheiten zu synthetisieren, ähnlich wie die Natur sie durchführt.

Im vergangenen Jahr waren der [2][Deutsche Benjamin List und der Amerikaner David MacMillan] für die Entwicklung der asymmetrischen Organokatalyse mit dem Chemie-Nobelpreis geehrt worden.

[3][Jeder Nobelpreis] ist mit 10 Millionen Schwedischen Kronen dotiert (gut 920.000 Euro). Die Verleihung erfolgt am 10. Dezember, dem Todestag des schwedischen Stifters Alfred Nobel, der 1896 starb.

5 Oct 2022

[1] https://de-academic.com/dic.nsf/dewiki/1260988

[2] /Nobelpreis-fuer-Chemie/!5801677

[3] /Vergabe-der-Nobelpreise/!5804074

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