taz.de -- Die Wahrheit: Mensch und Natur
Donnerstag ist Gedichtetag auf der Wahrheit. Diesmal darf sich die Leserschaft an einem Frühlingskarmen über die Liebe erfreuen.
Bild:
Der Wind durch die Platane streicht,
Wenn Knoll zur Kurtisane schleicht.
Die Amsel durch die Esche hüpft,
Wenn Knoll aus seiner Wäsche schlüpft.
Der Sturm durch die Zypresse fegt,
Wenn Knoll sich zur Mätresse legt.
Im Garten schon der Flieder blüht,
Wenn Knoll sich um ihr Mieder müht.
Am nahen Fluss der Biber pfeift,
Wenn Knoll ein Gummi überstreift.
Die Nacht, die wundersame, singt,
Wenn Knoll dann in die Dame dringt.
Es folgt, der Mond glänzt kalt und fahl,
Die Depression, postkoital.
So harmoniert in Wald und Flur
Allweil der Mensch mit der Natur.
19 Apr 2018
AUTOREN
Christian Maintz
Gedicht
Liebe
ARTIKEL ZUM THEMA
Die Wahrheit: Seehundslos
Donnerstag ist Gedichtetag auf der Wahrheit: Heute darf sich die geneigte Leserschaft an einem Poem über tierische Liebe erfreuen.
Die Wahrheit: Der Charme der Kakerlake
Donnerstag ist Gedichtetag auf der Wahrheit: Heute darf sich die geneigte Leserschaft an einem Poem über tierisch beliebte Wesen erfreuen.
Die Wahrheit: Was Duschhauben haben
Donnerstag ist Gedichtetag auf der Wahrheit. Diesmal darf sich die Leserschaft über ein 3-Sterne-Hotel-mit- Bad-Gedicht freuen.
Die Wahrheit: Der Zauber der Dinge
Normalerweise ist Donnerstag der Gedichtetag der Wahrheit. Aber zum 80. Geburtstag von F.W. Bernstein gibt es ein Sonett für den Jubilar.
Die Wahrheit: Neujahrsmoritat
Eigentlich ist Donnerstag der Gedichtetag: Ausnahmsweise darf sich die Leserschaft zu Silvester an einem Poem über eine letzte Runde erfreuen.
Die Wahrheit: Spatzenmoritat
Donnerstag ist Gedichtetag auf der Wahrheit. Die Leserschaft darf sich an einem Poem über vögelnde Vögel erfreuen.