taz.de -- Schießerei an Grundschule in den USA: Eine Vielzahl an Toten

An einer Grundschule in Connecticut ist es am Freitag Morgen (Ortszeit) zu einer Schießerei gekommen. Die Hintergründe und die Zahl der Opfer sind bislang unklar.

Bild: Ein Helfer hat eine wärmende Decke für ein Mädchen aus der Schule.

WASHINGTON dpa/taz | Bei einer Schießerei in einer Grundschule in Newtown (US-Bundesstaat Connecticut) sind nach Medienberichten mehrere Menschen ums Leben gekommen. Auch der Schütze sei ums Leben gekommen, berichteten unter anderem der Hartford Courant und der Lokalsender WABC.

Nach Angaben eines Sprechers der lokalen Polizei gab es mehrere Todesopfer, sowohl unter dem Lehrpersonal, als auch unter den Kindern. Eine offizielle Zahl wollten die Behörden auf ihrer ersten Pressekonferenz nicht bekannt geben. Das Fernsehnetzwerk CBS spricht mittlerweile von 27 Toten.

Der Bürgermeister der nahe gelegenen Stadt Danbury, Mark Boughton, sprach zunächst nur von mindestens drei Verletzten. Ihr Zustand sei aber „sehr ernst“. Einer Lokalzeitung zufolge wurde mindestens ein blutendes Kind von einem Polizisten weggetragen. Zudem gab es Berichte über einen Lehrer, dem in den Fuß geschossen worden sein soll. Viele Kinder wurden aus dem Gebäude geführt. Auf Fernsehbildern war zu sehen, dass einige von ihnen weinten. Krankenwagen fuhren vor der Grundschule vor.

Unklar war zunächst, ob der mutmaßliche Schütze von der Polizei erschossen wurde oder ob er sich selbst umbrachte. Den Berichten zufolge wurden zwei Handfeuerwaffen sichergestellt. Ein Sprecher der Polizei bezeichnete den Vorfall als „sehr ernste Schul-Schießerei“.

14 Dec 2012

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