taz.de -- Strategiewechsel bei „Financial Times“: Online first

Die britische „Financial Times“ macht's vor: Laut einer E-Mail von Chefredakteur Lionel Barber soll in Zukunft der Onlineauftritt Vorrang haben.

Bild: Zumindest ihre Eigenschaft als Regenschutz hat die Papierausgabe der „Financial Times“ dem Onlineauftritt auch in Zukunft voraus.

LONDON dpa | Bei der traditionsreichen britischen Wirtschaftszeitung Financial Times soll das Online-Geschäft künftig wichtiger werden als die gedruckte Ausgabe.

Chefredakteur Lionel Barber kündigte den Wandel in einer [1][internen E-Mail] an, die der Guardian am Montagabend veröffentlichte. „Wir müssen sicherstellen, dass wir erst eine digitale Plattform bedienen und dann die Zeitung“, schrieb Barber danach.

Mit dem Strategiewechsel geht diesen Angaben zufolge auch ein Stellenabbau einher: Unter dem Strich sollen 25 Stellen wegfallen, nachdem 10 neue Jobs im digitalen Bereich geschaffen werden. Die FT mit Sitz in London hat nach bisherigen Informationen rund 600 Journalisten.

22 Jan 2013

[1] http://www.guardian.co.uk/media/2013/jan/21/lionel-barber-email-financial-times?INTCMP=SRCH

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