taz.de -- Bachmann als Pegida-Führer zurück: Er schon wieder

Lutz Bachmann ist wieder im Pegida-Vorstand. Erst vor einer Woche hatte Bachmann sich als neuer Luther versucht und war gescheitert.

Bild: War nur kurz weg: Lutz Bachmann

DRESDEN dpa/taz | Er ist wieder da. Einen Monat nach seinem Rückzug von der Führungsspitze der islamfeindlichen Pegida-Bewegung ist Lutz Bachmann nun zurück. In geheimer Wahl sei beschlossen worden, „dass Lutz weiter als einer von drei Vorständen fungiert“, teilte der Verein am Sonntag [1][auf seiner Facebook-Seite] mit. Laut Bild-Zeitung wurde er zum Vereinschef bestimmt.

Bachmann, Mitgründer der Pegida und über Monate das [2][Gesicht der Dresdner Bewegung,] war über die Veröffentlichung eines Fotos mit „Hitler-Bärtchen“ und Facebook-Posts mit menschenverachtenden Beleidigungen gegen Ausländer gestolpert.

Zuletzt versuchte Bachmann Aufmerksamkeit zu erregen, indem er mit Tesafilm Thesen an eine Kirchentür klebte. Wie unter anderem [3][der Tagesspiegel berichtete], wollte Bachmann am vorletzten Sonntag, sozusagen im Stile Martin Luthers, zehn Thesen zur „Reformation der Familienpolitik sowie des Bildungs-, Renten- und Steuersystems“ an die Tür der Dresdner Kreuzkirche „anschlagen“.

Der zuständige Pfarrer entfernte den Zettel jedoch sofort wieder.

23 Feb 2015

[1] http://www.facebook.com/permalink.php?story_fbid=873048396066918&id=790669100971515

[2] http://taz.de/Pegida-ohne-Lutz-Bachmann/!153341/

[3] http://www.tagesspiegel.de/politik/lutz-bachmann-und-pegida-der-thesenanschlag-von-dresden/11381508.html

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